Aromen-Vielfalt bei E-Zigaretten

Kein Rauch

Im Gegensatz zur normalen Zigarette wird bei der elektronischen Variante kein Rauch erzeugt. Stattdessen wird bei der E-Zigarette eine Flüssigkeit, das sogenannte Liquid, verdampft. Für Freunde von Düften und Aromen gibt es mittlerweile eine Vielzahl verschiedener Liquids auf dem Markt. Immer häufiger sieht man in Cafés, vor Kneipen oder in Parks Menschen mit E-Zigaretten. Die moderne Variante des Rauchens gilt als schick, zumal sie individueller sind als gewöhnliche Zigaretten. Sowohl die Farbe und Gestaltung der E-Zigarette selber als auch das Aroma sind verschieden wie die Nutzer selbst.

 

Zusammensetzung von Liquids

In der Regel ist auch das Liquid mit Nikotin versetzt, denn gerade ehemalige Raucher möchten darauf nicht verzichten. Allerdings sind bei dem erzeugten Dampf keine Rußpartikel enthalten. Eingeatmet wird stattdessen eine Mischung aus 1,2-Propylenglycol, Glycerin, Ethanol, Lebensmittelaromen und einer geringen Menge Wasser. Was auf den ersten Blick abschreckend klingt, nehmen wir heute schon in vielen anderen Produkten zu uns: Propylenglycol wurde von der EU als Lebensmittelzusatzstoff unter der Bezeichnung E 1520 zugelassen und ist zum Beispiel in Hautcremes und Zahnpasta enthalten, da es Wasserdampf aus der Umgebungsluft bindet.

 

Liquids selber anmischen

Um dem Liquid seinen Geschmack zu verleihen, werden verschiedene Aromen verwendet, sie können auch miteinander kombiniert werden. Viele Fans von E-Zigaretten sind inzwischen sogar dazu übergegangen, sich ihr Wunscharoma selbst anzumischen. Sie sparen dadurch Geld und können die Konzentration der einzelnen Elemente selbst bestimmen. So lässt sich beispielsweise der Nikotingehalt leicht reduzieren. Zunächst muss die Base dafür mit der gewünschten Menge Nikotin versetzt werden. Erst danach wird das Aroma hinzugefügt.

 

Vielfalt bei den Anbietern

Wer auf die gewohnte Qualität seines Liquids nicht verzichten möchte, freut sich an der Vielzahl der Aromen, die heute bereits bei Fachhändlern auf dem Markt sind. Nicht zu vergessen ist, dass noch weitere Faktoren das Geschmackserlebnis beeinflussen. Dazu zählen:

– der Verdampferkopf
– der Verdampfer selbst
– die Konzentration des Nikotins
– die Temperatureinstellung
– die Technik beim Ziehen

Das Portal Mr. Smoke empfiehlt zu Beginn die sogenannte Tröpfelmethode, um das Aroma und die Intensität des Liquids zu testen. Dabei wird es direkt auf den Verdampfer getropft. Auch sollten ehemalige Raucher bedenken, dass sie an einer E-Zigarette meist nicht genauso lange ziehen wie an einer Tabak-Zigarette.

Bildnachweis: ©istock.com/grinvalds

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