Archiv der Kategorie: Wellness

Farben und ihre Wirkung

Positive Stimmung

Jede Farbe hat eine andere Wirkung auf unsere Psyche und unseren Körper, denn jede Farbe besitzt eine für sie typische Wellenlänge und Energie, die sich auf unsere Körper überträgt. So wirkt zum Beispiel blaues Licht kühlend und beruhigend, rotes Licht hingegen wärmend und anregend. Immer beliebter wird die Farbtherapie, in der die positive Wirkung der Farben anhand von Bädern, Farbakupunktur, Bestrahlungen aber auch bestrahlten Nahrungsmitteln und Getränken. Doch auch zu Hause kann jeder für positive Stimmung sorgen, indem er die Farben seiner Kleidung, Möbel und Beleuchtung der Stimmung anpasst.

 

Rot ist die Farbe des Feuers, von Liebe und Leidenschaft, aber auch des Zorns. Sie erregt Aufmerksamkeit und steht für Vitalität und Energie, Liebe und Leidenschaft. Rot kann aktivieren, erwärmen, aber auch erhitzen. Es regt den Kreislauf, den Stoffwechsel und das Immunsystem an. Rote Kleidung steht für Selbstbewusstsein, in einem roten Kleid* wirkt man sexy und fällt sofort auf. In Räumen sollte Rot nur als Impuls eingesetzt werden, denn zu viel Rot macht unruhig. Rot wirkt appetitanregend und macht Lust auf Sex.

 

Orange ist die Symbolfarbe für Optimismus und Lebensfreude. Orange ist ein Stimmungsaufheller und steht für Aufgeschlossenheit, Kontaktfreude und Selbstvertrauen. Ebenso kann es aber auch Leichtlebigkeit und Aufdringlichkeit vermitteln. Orange hilft bei Beschwerden im Bauch und Unterleib und fördert die Nierenfunktion. Kleider in Orange* steigern die Anziehungskraft. In orangenen Räumen wird Geselligkeit gefördert und Gemütlichkeit ausgestrahlt. Orange ist die ideale Farbe für Räume mit wenig Tageslicht sowie für Küchen oder Esszimmer.

 

Gelb ist die Farbe der Sonne. Gelb steht für Licht, Optimismus und Freude und lindert Ängste und Depressionen. Da gelbe Farben entgiftend wirken, werden sie bei Rheuma, Leberstörungen und Immunsystemschwächen eingesetzt. Klares Gelb steht auch für Wissen, Vernunft und Logik. Schmutzige Gelbtöne stehen eher für negative Eigenschaften wie Egoismus, Geiz und Neid. Ein gelbes Outfit strahlt Lebensfreude und Selbstbewusstsein aus. Gelb lässt kleine Räume größer wirken. Da es Konzentration und Kreativität fördert sowie anregend auf Unterhaltungen wirkt, ist Gelb die ideale Farbe für Kinderzimmer und Konferenzräume.

 

Grün ist die Farbe der Natur. Es beruhigt, harmonisiert und steht für Sicherheit, und Hoffnung. In der Farbtherapie wird Grün bei Herzkrankheiten eingesetzt. Auch Trauer, Wut und Liebeskummer können durch grüne Farbtöne gelindert werden. Grün kann aber auch Gefühle wie Neid, Gleichgültigkeit und Müdigkeit vermitteln. Ein in grün gekleideter Mensch wirkt großzügig und vertrauenserweckend. In Räumen sorgt Grün für Ruhe, Sicherheit und Kreativität und ist daher in Arbeitsräumen ideal – auch wenn es „nur“ in Form von Pflanzen* auftaucht.

 

Cyan/Türkis ist eine kühle, frische Farbe. Türkis vermittelt geistige Offenheit und Freiheit, kann aber auch distanziert wirken. Türkis wird bei Infekten und Allergien aller Art verwendet und schützt das Immunsystem. Ein Outfit in Türkis ist immer etwas Besonderes und wirkt extravagant. Türkisfarbene Räume wirken kühl, aber persönlich.

 

Blau ist die Farbe des Himmels und steht für Ruhe, Vertrauen und Sehnsucht, es kann aber auch melancholisch oder nachlässig wirken. Blau hilft bei Schlafstörungen und Entzündungen. Es fördert Sprachfähigkeiten und klares Denken. Wer Blau trägt, weiß was er will, wirkt aber oft unterkühlt. Kleine Räume wirken durch einen blauen Anstrich größer. Es wird gerne in Räumen verwendet, die der Entspannung dienen, besonders in Schlafzimmern.

 

Purpur/Violett steht für Würde, Mystik und Schutz. Die Farbe der Inspiration und der Kunst ist extravagant und wirkt schmerzlindernd, reinigend und entschlackend. Violett kann stolz und arrogant wirken, unterstützt aber auch die Konzentration und das Selbstvertrauen. Violette Kleidung* hat eine festliche, edle und geheimnisvolle Wirkung. In Wohnräumen wirkt Purpur beruhigend, eignet sich aber eher für Empfangsräume. Da es Appetit und sexuelle Lust zügelt, sollte Violett in Ess- und Schlafzimmer nur bedingt eingesetzt werden.

 

Magenta/ Pink und Rosa sind sanfte Farben, die in der Natur als Blüten für Freude sorgen. Sie verkörpern Idealismus, Ordnung und Mitgefühl, haben aber auch etwas von Snobismus und Dominanz. Magenta ist eine Schutzfarbe und wird als „Erste Hilfe“ bei körperlichen und seelischen Schocks eingesetzt. Sie gibt innere Freiheit und vermittelt Sicherheit. Pinkfarbene Kleidung wirkt ausdrucksstark, rosafarbene hingegen unschuldig. Rosa ist laut Experten die geeignetste Farbe für Schlafzimmer*, da es besänftigt und Aggressionen abbaut.

 

Weiß ist ein Symbol der Reinheit, Klarheit und Unschuld. Die Farbe von Eis und Schnee gilt aber auch als Zeichen der Unnahbarkeit. Weiß ist eine magische Farbe, die für jede andere Farbe eingesetzt werden kann, da ihr Lichtspektrum nahezu alle Farben enthält. In unseren Kulturkreisen gibt es eigentlich keine negative Zuschreibung zu Weiß, in China ist Weiß jedoch die Farbe der Trauer und des Todes. Ganz in Weiß gekleidet wirkt man elegant, aber gilt auch schnell als unnahbar. In Räumen ist Weiß die ideale Kombinationsfarbe. Es neutralisiert, hellt auf und belebt.

 

Grau ist die Farbe vollkommener Neutralität und Zurückhaltung. Es ist unauffällig und wird auch mit Langeweile, Unsicherheit und Lebensangst in Verbindung gebracht. Graue Businessanzüge* stellen die Individualität zurück und wirken nüchtern. In Räumen sollte Grau nur als Kombinationsfarbe eingesetzt werden.

 

Schwarz ist die Farbe der Dunkelheit. Sie drückt Trauer, Unergründlichkeit und Geheimnisumwittertes aus, ist aber auch Ausdruck von Würde und Ansehen und kann einen besonders feierlichen Charakter haben. Auch in der Mode* wirkt Schwarz edel und feierlich. Es vermittelt Seriosität und erzeugt Respekt. Von schwarzen Wänden sollte man absehen, da sie düster und schwer wirken.

 

Braun ist die ruhige Erdfarbe. Es vermittelt Geborgenheit und materielle Sicherheit. In der Farbtherapie wird Braun bei Gleichgewichtsstörungen eingesetzt. Auch Braun gilt als modische Businessfarbe. Braune Räume wirken rustikal, beruhigend und ausgleichend. Erdtöne wie Ocker oder Siena können in nahezu allen Räumen eingesetzt werden.

 

Gold wird häufig mit der Sonne in Verbindung gebracht und steht für Macht und Reichtum. Gold gibt Kraft und Inspiration. Es hilft gegen Angst, Unsicherheit und Gleichgültigkeit. Gold ist die Farbe von großen Jubiläen (Goldene Hochzeit). Es gehört zu den stillen Tugenden, die sich in der Dauer bewähren: Treue und Freundschaft, Wahrheit und Hilfsbereitschaft.

 

Silber wirkt reinigend und harmonisierend. Es fördert kommunikative Fähigkeiten, soll aber in großen „Mengen“ Redseligkeit und Unwahrheiten fördern. Silber ist eine Farbe der Höflichkeit und steht für Klugheit, Selbständigkeit, Sicherheit und Pünktlichkeit. Der Glanz des Silbers* verdrängt nicht, er spiegelt andere Farben unverfälscht wider, das Silber selbst tritt in den Hintergrund. Silber ist eine Farbe des Modernen, Unkonventionellen, Originellen.

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Badespaß mit Wohlfühl-Faktor

Kommt, lasst uns ein Bad nehmen!

Die Badekultur hat eine lange Geschichte. So soll Kleopatra ihre makellose Haut der Zugabe von Eselsmilch ins Badewasser verdankt haben. Schon in der Antike waren Thermen Orte sozialer Zusammenkünfte und dienten nicht ausschließlich der Körperhygiene, sondern auch dem gesellschaftlichen Ereignis. Es ging um das Sehen und Gesehen werden. Darauf können wir heute weitestgehend verzichten – dennoch steigert Baden nach wie vor das Wohlbefinden. Gerade in der kalten Jahreszeit umgeben wir uns mit warmen Düften, die eine einladende, vertraute Atmosphäre schaffen.

 

Kalorienfreier Genuss für die Sinne

Badepralinen, Badetrüffel, Badewürfel, Badecupcakes – vermutlich gewinnt man(n) im Bad der Liebsten nicht selten den Eindruck, man habe sich gerade in eine Pâtisserie verirrt. Und der stetig wachsende Kosmetikmarkt präsentiert immer wieder köstliche Kreationen, denen man nur schwer widerstehen kann – landet doch hier garantiert nichts auf den Hüften! Hersteller von Badekosmetik präsentieren die Produkte in einem völlig neuen Design – und schaffen damit einen besonderen visuellen Anreiz für experimentierfreudige Badeliebhaberinnen.

 

Prickelnd wie Champagner

Badekugeln* gibt es in allen Formen, Farben und Duftrichtungen. Wirft man sie ins Wasser, perlt freiwerdende Kohlensäure wie Champagner an die Oberfläche. Sie hinterlassen ein herrlich prickelndes Gefühl auf der Haut. Je nach Zusammensetzung und Duft können sie beruhigen, beleben oder entspannen. In warmem Wasser wirken sie besonders intensiv. Auch wenn der Sprudeleffekt nach einigen Minuten vorbei ist, bleibt doch der Duft im Badewasser. Nach einem arbeitsreichen Tag sind sie ein wunderbarer Frischmacher.

 

Träume aus Schäumen

Cremige Pflegebäder* eignen sich besonders gut für trockene Haut. Mit pflegenden und rückfettenden Inhaltsstoffen wie Kakaobutter und Kartité schützen sie das natürliche Gleichgewicht der Hautbarriere und damit auch die Enzyme, die für die Hauterneuerung zuständig sind. Das gleiche gilt auch für Duftschaumbäder*. Sie verbinden puren Duftgenuss mit pflegenden Ölen. Die Düfte sind oft eine Mischung aus verschiedenen Komponenten und entfalten belebende Entspannung, tiefe Beruhigung oder neue Kraft. Wer auf den weichen Schaum steht, kann sich also unbehelligt in die Fluten stürzen.

 

Stimmungsaufheller aus der Flasche

Ist die Laune auf dem Nullpunkt, kann ein warmes Aroma-Bad wahre Wunder wirken. Denn nichts beeinflusst unsere Stimmung schneller als ein Duft. Aroma-Öle werden – meist durch Dampfdestillation – aus Blüten, Blättern oder Wurzeln gewonnen. Sie sind nicht fettig sondern flüchtig und heißen darum ätherische Öle. Als Badezusatz* üben sie eine enorme Wirkung auf Gemüt und Wohlbefinden aus. Sie können für Entspannung, Beruhigung, zur Anregung oder zur Erfrischung dienen und sind oft Teil einer ganzheitlichen Aroma-Therapie. Während das Wasser die Poren öffnet, wird ein Teil des Öls mit der Haut aufgenommen, der Rest verdunstet in Wärme und Dampf und wird inhaliert.

 

Baden mit Salz

Salz entschlackt die Haut. Die Haut wird straffer, besser durchblutet und sieht frischer und rosiger aus. Das Geheimnis liegt in der Entziehung von unnötigem Gewebewasser und der Ablösung von Verhornungen. Gleichzeitig werden Mineralstoffe und Spurenelemente eingeschleust. Denn das salzige Nass ist in Zusammensetzung und Gehalt an Nähr- und Mineralstoffen dem menschlichen Blutplasma ähnlich. Darum können diese Substanzen auch über die Haut ausgetauscht werden. Für die Meeresbrise im eigenen Bad gibt es jede Menge fertige Badesalze*, pur oder mit unterschiedlichen Duftzusätzen. Als besonders reich an glättenden und heilenden Mineralstoffen gilt Totes Meer Salz. Dessen Zusammensetzung wirkt sich positiv auf die Festigkeit des Gewebes aus und entspannt die Muskulatur. Zudem reguliert das Tote Meer Salz die Talgdrüsenproduktion und hilft bei Unreinheiten.

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Halbedelsteine und ihre Wirkung

Schön anzuschauen

Halbedelsteine sind Minerale, die schön anzuschauen sind und Schmucksteinqualität besitzen. Sie sind zwar selten, kommen aber im Vergleich zu Edelsteinen wie Rubin, Smaragd und Diamant häufiger in der Natur vor. Halbedelsteine sind nicht nur schön anzuschauen, ihnen werden auch Kräfte nachgesagt, die sich positiv auf die Psyche auswirken.

Die Behandlung von Krankheiten mit Steinen wurde und wird in vielen Kulturen eingesetzt. Hildegard von Bingen ist zum Beispiel eine bekannte Steinheilkundige. Auch in der Ayurveda-Lehre werden oft Heilsteine verwendet. Die Steinheilkunde geht davon aus, dass Steine Informationsträger sind, die mit dem menschlichen Körper in Resonanz treten. Dafür sind die Farbe, die im Stein enthaltenen Mineralstoffe, die Entstehung des Steins und seine Kristallstruktur wichtig.

 

Die Farbe wird in Verbindung gebracht mit den Organen, auf die die Steine wirken sollen. Warme Farben (Rot, Gelb, Orange) wirken anregend und belebend, sie erhöhen zum Beispiel den Blutdruck. Kalte Farben (zum Beispiel Grün, Blau oder Violett) wirken beruhigend und entspannend und sollen Blutdruck und Fieber senken. Rot stimuliert das Herz, Orange den Kreislauf, Gelb die Verdauung, Grün regt Leber und Galle an, Blau reguliert den Wasserhaushalt und Violett sorgt für eine funktionierende Lunge, Dickdarm, Haut und Nerven.

 

Mineralstoffe stehen für die Wirkung des Steins. Sie zeigen an, welche Stoffwechselvorgänge und welche seelischen Vorgänge er reguliert. Die Wirkungsweise der Steine erkennt der Experte anhand der Kristallstruktur. Das sogenannte Kristallgitter steht in Verbindung mit bestimmten Charakterzügen des Menschen. Ein quadratisch strukturiertes Kristallgitter entspricht einem ebenso wohlgeordneten bis starren Lebensstil. Amorphe, also unstrukturierte Mineralien, stehen für einen spontanen Lebensstil mit Hang zum Chaos.

 

Auch die Entstehung eines Steins ist wichtig. Durch Magma gebildete Steine sollen helfen, Ideen zu verwirklichen und Startschwierigkeiten zu überwinden. Durch Sedimentation entstandene Steine helfen zum Beispiel, in Auseinandersetzungen mit der Umwelt zu bestehen und daraus zu lernen. Heilsteine können am Körper getragen werden (am besten mit direktem Hautkontakt an der gewünschten Stelle) oder im Raum aufgestellt werden, um das dortige Klima zu verbessern. Aber auch der Boden, auf dem wir wohnen und arbeiten beeinflusst uns. So hilft ein Urlaub auf den Kanaren – die aus reinem Vulkangestein bestehen – besonders Menschen mit Asthma oder Rheuma. Manche Methoden gründen darauf, die Steine in den Mund zu nehmen oder über Nacht in Wasser zu legen, welches dann getrunken wird.

 

Die Wirkung von Heilsteinen ist wissenschaftlich oder medizinisch nicht bewiesen. Wir stellen Ihnen hier ein Auswahl an Halbedelsteinen und ihre angebliche Wirkung vor:

Achat*
wird als Schwangerschaftsschutzstein für Mutter und Kind eingesetzt.

Amethyst*
beruhigend, soll bei Migräne helfen.

Beryll*
wird bei Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt.

Granat*
spendet Kraft, um Neues aufzubauen.

Hämatit*
gut für den Zellaufbau, verbessert das Blutbild, für mehr Vitalität.

Lapislazuli*
wirkt ausgleichend auf die Schilddrüse und bei Halsentzündungen (als Kette getragen).

Onyx*
soll das Selbstwertgefühl und den Gleichgewichtssinn stärken.

Pyrit*
Heilstein für Bronchien und bei Menstruationsbeschwerden.

Tigerauge*
hilft bei Kopfschmerzen.

Topas*
Leber, Magen und Darm werden geschützt.

Türkis*
lindert Rheuma und Gicht.

Rosenquarz*
Auf dem PC-Bildschirm aufgestellt, hält er schädliche Strahlen ab.

Zirkon*
beruhigend bei Allergien und in Trauersituationen.

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La Stone Therapie

Vulkanischer Ursprung

Der Einsatz von temperierten Steinen bei der Behandlung verspannter Muskeln ist nicht neu. Schon 2000 v. Chr. setzten die Chinesen diese Methode ein und auch im Indianischen hat die La Stone Therapie ihren Ursprung. La Stone ist daher keine neue Therapieform, sondern eher ein wieder entdecktes Naturheilverfahren, das in den 90er Jahren von der Amerikanerin Mary Nelson als Wellness-Therapie entwickelt wurde. Bei der La Stone Behandlung werden 72 Steine* eingesetzt. Davon sind 54 Basaltsteine vulkanischen Ursprungs. Diese bleiben wesentlich länger warm als andere Steine. In einem Wasserbad auf 50 Grad Celsius erwärmt, werden diese bei der Massage und dem Auflegen eingesetzt.

Die restlichen 18 sind speziell geschliffene Marmorsteine*, die in Eis gepackt und gekühlt werden. Man legt sich dann auf die heißen und kalten Steine und bekommt gleichzeitig weitere Steine auf die Energiezentren des Körpers gelegt und wird mit ihnen massiert. Die Stimulation durch Heiß-Kalt-Reize funktioniert ähnlich wie bei einer klassischen Kneippbehandlung. Durch das Klopfen von Stein auf Stein werden Vibrationen erzeugt, die direkt in den Körper übertragen werden. Der dadurch entstehende charakteristische Klang, die Urkräfte und die extremen Temperaturunterschiede der Steine lösen tiefsitzende Energieblockaden in den Chakren (Energiekanäle), wodurch man dann ein ganz besonderes Entspannungserlebnis erlangt.

Die La Stone Therapie ist eine immer weiter verbreitete Art der Massage, die vor allem bei Stress und Muskelverspannung, bei chronischen wie akuten Problemen angewandt wird und eine Balance des Körpers herbeiführt. Die Blutzirkulation wird angeregt, Verspannungen lockern sich und der Lymphfluss wird unterstützt.

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Wasser, die gesunde Lösung

Von Dr. F. Batmanghelidj
Praxis in Virginia, USA
Internet: www.watercure.com

Mit klarem, ungetrübtem Blick hat Dr. F. Batmanghelidj die Ursache für sehr viele Störungen im menschlichen Körper als tatsächliche, chronische Austrocknung erkannt und auch behandelt. Er gibt verblüffend simple Tipps. Der Autor leistet mit seinen Büchern einen Beitrag dazu, die Öffentlichkeit über die verheerenden Folgen der chronischen Austrocknung des Körpers heutzutage zu informieren.

Alle Abläufe im Körper werden durch Wasser überwacht und dadurch überhaupt erst möglich gemacht; deshalb ist eine ausreichende Versorgung mit Wasser existenziell. Der Körper braucht täglich ein absolutes Minimum von 6 – 8 Gläsern Wasser (mindestens 0,03 Liter pro kg Körpergewicht!). Kaffee*, schwarzer Tee* und andere koffeinhaltige Getränke zählen nicht als Wasser, sondern müssen von der benötigten Wassermenge abgerechnet werden.

Ein trockener Mund ist das wirklich letzte Warnsignal für eine bestehende Austrocknung. Der Körper kann auch an Dehydrierung leiden, wenn der Mund relativ feucht ist. Ob eine Dehydrierung besteht, lässt sich am besten an der Farbe des Urins erkennen: Urin sollte farblos bis hellgelb sein. Ist er dunkler, ist das ein Anzeichen für Austrocknung. Fehlt Wasser (und das ist bei den meisten Menschen der Fall), kommt es unweigerlich zu Störungen. Viele Krankheiten sind nach Dr. F. Batmanghelidj im Wesentlichen nur auf Wassermangel zurückzuführen. Ausführlich setzt sich der Autor deshalb mit den Themen Diabetes, Asthma und Allergien, Bandscheibenproblemen, Übergewicht, Bluthochdruck, Stress, Depressionen, chronische Müdigkeit, Schmerzen aller Art und Herzbeschwerden auseinander. Sehr detailliert beschreibt Dr. Batmanghelidj den Zusammenhang dieser Krankheitsbilder mit chronischem Wassermangel.

 

Der Blutdruck

Seine Erklärung zum Beispiel des Bluthochdrucks: Austrocknung ist so ziemlich das Gefährlichste für den menschlichen Körper. Deshalb haben wir alle ein hochsensibles Notprogramm im Gehirn, welches sofort anläuft, wenn der Wasserhaushalt im Körper gestört ist. Das Gehirn kann am schnellsten geschädigt werden, deshalb wird sein Wasserbedarf unter allen Umständen gedeckt. Ebenso die wichtigsten inneren Organe. Der erhöhte Bedarf an Wasser in diesen Organen verringert die Blutmenge in den Adern, da das Blut, was eigentlich nicht seine Aufgabe ist, Wasser in diese Organe und in die Zellräume abgibt. Um nun durch den erhöhten Bedarf in diesen Organen in den Adern Wasser zu sparen, erhöht der Körper den Druck in den Arterien, indem er diese zusammenzieht. Dieser Vorgang ist höchst kompliziert und die Erklärung denkbar einfach. Das Herz muss stärker pumpen, um die lebenswichtigen Vorgänge wie Herz- und Hirndurchblutung aufrecht erhalten zu können. Bei reichlicher Wasserzufuhr kann diese Notmaßnahme unterbleiben. Das Blut wird wieder dünnflüssig, die Widerstände lösen sich auf. Das Herz als Muskel kann sich schonen, der Blutdruck sinkt.

 

Übergewicht

Amerikanische Studien zeigen: Nur einer von fünf übergewichtigen Patienten trank tatsächlich die empfohlene ausreichende Wassermenge pro Tag. Die meisten bringen es noch nicht einmal auf einen Liter. Das ist so verheerend, weil der Mensch zu 75 Prozent aus Wasser besteht. Das Gehirn, die Schaltzentrale des Stoffwechsels, sogar zu 85 Prozent. Das Gehirn hat den höchsten Wasserbedarf im Körper. Der Körper braucht also dringend Wasser, um die in den Gehirnzellen gebildeten Neurotransmitter (Botenstoffe) zu den Nervenzellen zu transportieren. Nur dann können wir uns gut konzentrieren, sind entspannt und gut gelaunt.

Die Rolle des Trinkens beim Abnehmen: Fehlt Wasser, arbeitet der Stoffwechsel mangelhaft. Abfallprodukte können nicht mehr ausgeschwemmt werden, verbleiben in den Zellen. So können die Zellen lebensnotwendigen Sauerstoff und Nährstoffe nicht mehr optimal aufnehmen und verlieren auf Dauer ihre Funktionsfähigkeit. Folge: Verdauungsprobleme, Übergewicht und Falten.

 

Tipps von Dr. F. Batmanghelidj

1. Wasser regt die Verdauung an 

Der Körper muss täglich ca. vier bis sechs Liter Verdauungssäfte produzieren (z. B. Magensaft, Bauchspeicheldrüsen- und Gallenflüssigkeit). Je mehr Wasser dem Stoffwechsel zur Verfügung steht, desto effektiver können die Enzyme die Nährstoffe abbauen. Trinken wir zu wenig, zieht der Körper das benötigte Wasser anderswo ab. Hunger ist sehr oft falsch verstandener Durst. Deshalb sollte man versuchen, bei einem Hungergefühl zwischendurch, zuerst etwas zu trinken. Folge: Heißhunger auf Nachschub lässt nach, weil der Körper alles hat, was er braucht.

 

2. Wasser steigert die Fettverbrennung 

Wissenschaftliche Studien zeigen: Wenn genügend Wasser zugeführt wird, verbrennt der Körper etwa 3 Prozent mehr Kalorien. Schon allein genügendes Wassertrinken vor und nach dem Essen begünstigt also das Abnehmen.

 

3. Wasser stoppt Müdigkeit und Hunger 

Wer unruhig, gereizt oder müde ist, isst mehr. Jeder kennt dieses Problem und Wissenschaftler haben den Grund gefunden: Der Wassermangel macht müde und hungrig. Hunger ist sehr oft falsch verstandener Durst. Darum nehmen Menschen, die nachts arbeiten, zum Beispiel auch schneller zu. Dann dringt dieses Wasser in die Zellen und produziert durch den besser funktionierenden Stoffwechsel umgehend Energie – egal, ob Nährstoffe vorhanden sind oder nicht.

 

4. Kaffee, Tee und Alkohol bremsen den Fettabbau 

Diese Getränke forcieren die Wasserausscheidung und führen so zu einer Austrocknung des Körpers, wenn nicht gleichzeitig vermehrt wieder Wasser zugeführt wird. Anstatt mit Kaffee, Tee oder Cola sollte man den Durst nur mit frischem Leitungswasser löschen. Das Koffein bzw. Teein regt die Nierenausscheidung so stark an, dass der Körper viel mehr Wasser abgibt, als er ursprünglich aufgenommen hat. Auch bei Alkoholzufuhr scheidet der Körper durch die Aktivierung des Hormons Adiuretin sehr viel mehr Wasser aus. Dadurch werden die Stoffwechselvorgänge deutlich gebremst. (Wenn man am Abend 2 Maß Bier trinkt, muss man zusätzlich 2 Liter Wasser trinken, um nicht zu dehydrieren! Man merkt das spätestens am nächsten Tag beim Nachdurst. Doch dann hat der Körper die Nacht über schon sehr gelitten. Am Besten vor dem Schlafengehen viel Wasser trinken.

 

5. Über die passenden Mengen 

Wie viel man trinken muss, richtet sich nach dem Gewicht. Bis 65 Kilo sollte man mindestens zwei Liter Wasser am Tag trinken, mit mehr Gewicht 2,5 – 3 Liter. Mindestens 0,03 Liter pro kg Körpergewicht. Ob Leitungs-, oder Mineralwasser, ob mit oder ohne Kohlensäure ist egal. Außerdem in Maßen erlaubt: ungesüßter Kräutertee*. Für jedes koffeinhaltige Getränk (Kaffee, Cola, Schwarztee, Energy-Drink etc.) muss man zur normalen Trinkmenge noch einmal einen halben Liter Wasser oder mehr dazurechnen.

Bei starker körperlicher Betätigung wird es noch mal entsprechend mehr, pro halbe Stunde Aktivität sollte man einen halben bis 1 Liter dazurechnen. Man muss sich wirklich genügend Wasser bereitstellen und damit auch kontrollieren, ob man genügend trinkt für den ganzen Tag. Der Körper kann schon ausgetrocknet sein, noch bevor der Mund trocken ist. Das ist nach Dr. Batmanghelidj sogar die Regel. Die meisten Menschen merken also im Grunde kaum, dass sie schon ausgetrocknet sind und dass der Körper schon nach Wasser schreit, indem er verschiedene Krankheitssymptome produziert. Erste Warnzeichen sind noch vor Mundtrockenheit: Müdigkeit, Rückenschmerzen, Verspannungen und auch Depressionen, die dadurch stark gefördert werden.

Textnachweis: Buch „Wasser, die gesunde Lösung“ und „Sie sind nicht krank, Sie sind durstig!“ von F. Batmanghelidj / Bildnachweis: Vladyslav Bashutskyy – Fotolia / *Werbelinks