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Kunstpelze – Warme Kuschelstoffe für kalte Tage

KunstpelzeProportional zu den fallenden Temperaturen des nass-grauen Wetters steigt das Bedürfnis, es sich daheim gemütlich zu machen und in eine flauschige Decke einzukuscheln. Doch auch wenn man am liebsten einen Winterschlaf einlegen würde – spätestens am Montagmorgen muss das Haus verlassen und sich den unwirtlichen Temperaturen gestellt werden. Vielleicht führt der Weg ja auch schnellstmöglich in die Stadt – denn die Herbst- und Wintermode bietet kuschelige und dabei stylische Teile mit Fell, (Kunst-)Pelz und anderen flauschigen Stoffen, die Fashionistas warm umhüllen und damit wind- und wetterfest machen.

 

Ein dickes Fell haben

Schon seit Urzeiten verwenden die Menschen Tierpelz, um sich vor der Kälte zu schützen – oder um, wie im alten Ägypten oder Mittelalter, ihren hohen gesellschaftlichen Stand zu zeigen. In der Fashionwelt sind u. a. Dolce & Gabbana bekannt dafür, bei ihren Entwürfen oftmals Fell einzusetzen. Wer heutzutage jedoch keinen echten Pelz tragen möchte, findet genügend Alternativen – die normalerweise günstiger sind, jedoch auch je nach Verarbeitung sogar durchaus kostspieliger sein können als Echtpelz. Hochwertiges Kunstfell oder echtes Fell lassen sich optisch oftmals nicht voneinander unterscheiden. Kunstfell besteht jedoch meist aus Baumwolle, Polyacrylfasern oder Polyester und ist pflegeleichter als Tierfell. Unter den Haaren, die etwas starrer sind und sich nicht so einfach zur Seite pusten lassen wie Echtpelz, befindet sich kein Leder, sondern eine gewebte Textilschicht.

Für die kalte Zeit ist Pelz ideal: Er hüllt ein, wirkt wärmend und schützend. Zu einem luxuriösen und weichen Mantel sind Boots die richtige Wahl. Wem das allerdings too much ist, der schlüpft lieber in eine Weste aus Fell, die es in verschiedenen Längen und Styles gibt und die offen getragen oder geschnürt werden kann. Kein Zufall, dass diese Saison wieder der lässige Boho-Style der Sixties und Seventies angesagt ist! Eine braune Fellweste ist zum Beispiel hübsch zum beerenfarbenen Kleid und warmen Wollstrumpfhosen, eine schwarze Weste beispielsweise zu enger Lederhose und hohen Ankle Boots. Tipp: Bevor die Parkas mit Fellkapuze wieder zum Einsatz kommen, sind Fellwesten in der Übergangsjahreszeit eine warmhaltende Alternative – und peppen schlichte Outfits im Handumdrehen auf!

 

„Gefellt mir“: Winterliche Accessoires

Nicht nur als Kleidungsstücke sind Fell, Pelz & Co. wunderbare Winterbegleiter, sondern auch bei Accessoires. Eine mit Fell gefütterte Mütze oder Ohrenschützer, gerne auch süß verziert, schützen vor dem eisigen Wind. Und ohne warmhaltende Fellstiefel ist es sowieso unvorstellbar, wie der Winter überstanden werden soll. Designer wie Gucci, Salvatore Ferragamo und Simone Rocha nutzen Fell beim Schuhwerk jedoch nicht unbedingt als warmhaltendes Element, sondern verzieren damit frech ihre Stiefel, kurzen Boots und auch Pumps.

 

Coole Kuschelstoffe

Auch andere Stoffe sind im Herbst und Winter wieder angesagt: Weiches, geschmeidiges Kaschmir beispielsweise, das aus dem Fell der Kaschmirziege gewonnen wird. Aufgrund seiner Feinfaserigkeit bietet der wertvolle und kostspielige Naturfaserstoff auch in dünner, feiner Ausführung gute Wärmerückhaltungseigenschaften – ideal für die kalte Winterzeit! Ebenso ist natürlich auch Strick wieder angesagt – ob als Pulli, Kleid oder Schal, ob aus der neuesten Kollektion oder selbst angefertigt! Wer sich für einen Pullover oder ein Strickkleid entscheidet, sollte darauf achten, dass die Teile je nach Farbe und Dicke des Wollfadens unterschiedlich auftragen können. Wer Angst hat, in Strick zu „altbacken“ zu wirken, kombiniert dazu einfach derbe Biker Boots oder eine Jacke oder Hose aus Leder.

Bildnachweis: HSE24 / Textnachweis: fashionpress.de

 

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