Archiv der Kategorie: Nägel

Tipps für perfekt lackierte Fingernägel

Nagelform

Bei kürzeren Nägeln eignen sich besser dunkle Töne, die jedoch die Hände optisch verkleinern. Helle Töne eignen sich daher bei kleineren Händen oder kurzen Fingern. Halbmondförmig gefeilte Nägel, die ca. zwei Millimeter über die Fingerkuppe reichen sind ideal, da zu ihnen fast alle Farben passen. Zu eckig gefeilten Nägeln passt am besten French Manicure*.

 

Welcher Nagellack passt zu welchem Hautton?

Zu sonnengebräunter Haut passen nahezu alle Farben, selbst knallige Farben* oder Glitterlack. Kalte Farben sollten bei hellen Hauttönen vermieden werden. Hier passen warme Töne oder French Manicure. Bei rötlichen Hauttönen auf keinen Fall Goldtöne verwenden.

 

Wie hält Nagellack möglichst lange?

Die Nägel sollten trocken und fettfrei sein. Unebenheiten können mit Rillenfüller* ausgeglichen werden, so dass die Nägel eine einheitliche glatte Ebene bilden. Der Rillenfüller dient ebenso als Unterlack, wodurch ein Verfärben der Nägel verhindert wird. Abschließend Überlack verwenden, der die Farbe versiegelt und für Glanz sorgt.

 

Wie wird Nagellack am besten aufgetragen?

In drei Pinselstrichen von der Mitte aus zu den Seiten. Circa zwei Minuten trocknen lassen, dann die zweite Schicht auftragen. Bei breiten Nägeln sollte man rechts und links einen freien Rand lassen, also nicht ganz ausmalen. Dadurch wird der Nagel optisch verlängert. Niemals nach dem Baden lackieren, da die Nägel aufgequollen sind und der Nagellack schnell absplittert.

 

Das absolute Lack-Don`t

Nagellack, der schon etwas zähflüssig ist und sich nicht mehr streifenfrei auftragen lässt – niemals mit Nagellackentferner* mischen – dann ist der Lack vollends kaputt. Als Lösungsmittel zerstört es die Gitterstruktur, macht ihn matt und brüchig.

 

Der Extra-Tipp:

Base Coat oder Top Coat* verwenden und dann gut schütteln. Das macht den Lack wieder streichfähig, flüssiger und erhält seinen Glanz. Auch die Haltbarkeit auf dem Nagel wird nicht beeinträchtigt.

Bildnachweis: Catherine / Textnachweis: beautypress.de / *Werbelinks

Wie entfernt man Nagellack am schonendsten?

Catherine Frimmel, geschäftsführende Gesellschafterin, Catherine Nail Collection GmbH:

„Das wichtigste beim Ablackieren ist, dass der Nagellackentferner acetonfrei ist und er die Nägel und Nagelhaut nicht austrocknet. Die Nägel werden auf einen getränkten Wattebausch oder eine getränkte Zellette gelegt. Kurz einweichen lassen und abziehen. Sollten sich noch Farbreste im Nagelrand befinden, helfen hier Korrekturstifte. Für unterwegs eignen sich auch Removerboxen. Diese sind ausgestattet mit einem Schwamm, der in Nagellackentferner* getränkt ist. Einfach Finger rein, drehen und schon ist der Lack ab. Um die Naturnägel nach der Anwendung zu stärken, empfiehlt sich eine Kurbehandlung mit dem aufbauenden Nagel Keratin Komplex. Bei Bedarf können die Hände noch gewaschen und eingecremt werden.“

 

Team von SensatioNail:

„Am besten und schonendsten entfernt man Gel-Lack mit SensatioNail Nail Shields*. Dieses transparente „Schutzschild“ wird vor dem Auftragen von Gel-Lack angewendet und bildet eine Schicht zwischen dem natürlichen Fingernagel und dem Gel-Lack, schützt und verhindert Dünnwerden, Brüchigkeit, Abblättern und Einreißen der Fingernägel beim Entfernen von Gel-Lack.“

Bildnachweis: Fing´rs / Textnachweis: beautypress.de / *Werbelinks

Jetzt lacktʼs aber!

Neue Nageltrends

Glänzend, Metallic, Matt, mit Glitter oder Nude: Nagellack ist schon längst mehr als ein einfaches Kosmetikprodukt für unsere Hand- und Fußenden. Die fließend-glänzende Flüssigkeit aus den kleinen Fläschchen bietet in Kombination mit Naildesign die Möglichkeit unserem Gesamtlook das letzte Finish zu verpassen und stylishe Akzente zu setzen. Zudem sind die Nägel das erste, worauf jemand achtet, der uns die Hand gibt – damit stehen sie immer im Mittelpunkt. Auch dieses Jahr dürfen sich unsere zarten Keratinplatten auf aufregende Looks freuen!

 

Lang und spitz: Rawr!

Zeig mir deine Nägel und ich sage dir wer du bist: Wenn diesen Sommer Konventionen gebrochen werden sollen, soll es jeder sehen. Wie wäre es mal mit ganz langen neongelben oder barbiepinken Nägeln? Exotik-Beauty und Sängerin Rihanna machtʼs uns vor: Knallige Neon-Töne* treffen auf lange, spitze Fingernägel und kreieren einen Nagelstyle, der nur so von Selbstbewusstsein und Empowerment strotzt. Kombiniert mit einem farblich abgestimmten Outfit sind damit ungeteilte Aufmerksamkeit und Respekt sicher. Aber: Sicherheitshalber ein paar Pflaster einpacken – bei ausgefahrenen Krallen herrscht schließlich Verletzungsgefahr.

 

Spieglein, Spieglein auf – dem Nagel!

Dieser coole Look ist nicht ganz neu, bleibt aber angesagt: Mithilfe der „Mirror Nails“ kreiert man einen ausgefallenen Spiegel-Effekt auf den Nägeln. Dieser spezielle Lack-Style, der auch unter dem „Chrome Look“ bekannt ist, leuchtet in Metallic-Nuancen* wie Rosé-Gold, Kupfer oder Silber und kann je nach Belieben mit anderen Nagellack-Styles kombiniert werden.

 

Minimalistische Nagelkunst durch Details und Akzente

Wer nun mit den vorgeschlagenen Trends nicht glücklich ist, weil sie doch einen Ticken zu schrill sind, aber auch nicht auf die klassischen Nude-Nails* als dezente Standard-Option zurückgreifen möchte, wird sich an minimalistischer Kunst erfreuen, die sich durch Highlights auszeichnet: Indem man zum Beispiel nur den Nagelrand mit grüner oder blauer Farbe bemalt oder süße Designs wie Herzchen, Sterne oder Blitze auf die Nägel zaubert. Nun kann auch die nächste Motto-Party kommen.

 

Nicht zu vergessen

Was dabei aber nicht vernachlässigt werden sollte – die Nägel richtig zu pflegen. Dazu gehört als erstes die Vorbereitung der Nägel und sie gründlich zu reinigen. Die richtige Pflege folgt bspw. mit einem Nagelöl*, das die Nägel beim Feilen und Knipsen nicht splittern lässt und sie mit Feuchtigkeit versorgt. Mit einem Nagelknipser oder einer Feile bringen wir die Nägel anschließend in die richtige Form. Wichtig: Immer vorsichtig und nur in eine Richtung feilen! Bevor es dann zum Styling übergeht die Nagelhaut mit einem Rosenholzstäbchen zurückschieben. Doch auch hier gibt es Don’ts: Die Nagelhaut niemals mit der Schere entfernen! Abschließend einen Base Coat* auftragen, der den Nagel schützt und härtet, aber auch den anschließenden Lack vor Verfärbungen schützt. Zu guter Letzt: Für etwas Glanz und längere Haltbarkeit den klaren Top Coat* nicht vergessen!

 

Fazit

Dieser Sommer ist verspielt und es gibt reichliche Optionen, um sich mit eigenen kreativen Ideen zum Lack-Stylisten hochzupinseln. In diesem Sinne – Good Lack!

Bildnachweis: Catherine / Textnachweis: beautypress.de / *Werbelinks

Lippen und Nägel strahlen in diesem Sommer so intensiv wie nie!

Der Effekt macht’s

Lippen und Nägel strahlen in diesem Sommer so intensiv wie nie. Sie ziehen mit glossigem Wet-Look, holografischen Top-Coats, brillantem Chrome-Finish und changierenden Glitzerpartikeln alle Blicke auf sich: Achtung, frischer Look!

 

Die schönste Art der Mundpropaganda

Knallige Farben* mit hoher Deckkraft: helles Rosa, frisches Pink, kräftiges Rot oder mystisches Violett – die meisten Töne für die Lippen haben es in die neue Saison geschafft. Die Überraschung liegt in den Effekten und unterschiedlichen Texturen. Prismatischer Gloss zaubert tiefgründige 3D-Effekte, selbstklebende Glitzersteine werten den braven Nude-Look auf und intensiv pigmentierte Lip Paints sind fast so haltbar wie ein Tattoo und können mit einem neutralen Gloss auf einen Wet-Look umgestylt werden.

Extremere Lippenbekenntnisse zeigten Models auf den Fashion Shows: Sie sahen aus wie leidenschaftlich geküsst. Visagisten sprechen nüchtern vom Smudge-Effekt. Und der geht so: Lippenstift präzise auftragen, dann leicht verwischen. Profis kombinieren von innen nach außen mehrere Rottöne von Fuchsia bis Orange. Das Kontrastprogramm zum verknutschten Look kommt aus den 90er Jahren: Exakt mit stark pigmentierten Liplinern* umrahmte Münder. Die Lippen bleiben ungeschminkt oder tragen einen der jetzt kräftigeren Nudetöne. Natürlich geht – natürlich – immer: Glänzende Lippen lassen sich schnell ohne Spiegel schminken. Wer einfach nur mehr Volumen möchte, tupft einfach irisierendes Gloss auf das Lippenherz. Hauptsache, es schimmert. Matt hat sich glanzlos verabschiedet.

 

Nagelneu – Abwechslung mit Top-Coats

Neue Texturen machen die Nägel zu Aufsehen erregenden Accessoires: Chrom-Lacke* in Silber, Gold und Kupfer verwandeln sie in einen Spiegel, Stempel verleihen ihnen die persönliche Note, feine Glitzerpartikel und Puder werden auf den noch feuchten Lack gegeben und erzielen so einen holografischen Effekt. Die neuen Top-Coats überziehen die gewählte Farbe mit metallischem Glamour, extremem Glanz oder dezentem Funkeln.

Immer im Trend: Die French Manicure*. Sie wird jetzt glossiger. Mit nur einem Lack lässt sich der Look unkompliziert auftragen und wirkt nach dem Trocknen fast wie nass. Visagisten sprechen vom „Dewy-Look“, der aus der Haarpflege kommt. Was die Form angeht, zeigten viele Designer überlange, spitz gefeilte Ghetto-Nails mit Gloss-Effekt oder bunten Spitzen. Im Alltag sind gepflegte, nicht zu lange Nägel am schönsten. Je schlichter und runder ein Nagel gefeilt ist, desto knalliger darf dann die Lackfarbe sein. Zu einem dezent geschminkten Gesicht kann ein dunkler, warmer Ton wie Burgund sehr elegant wirken.

 

Mix and Match

Dieselbe Farbe auf Händen und Füßen muss nicht sein – moderner ist eine kräftige Farbe auf den Füßen zu Fingernägeln in Nudetönen oder unterschiedlichen Rosa- und Rotnuancen. Apropos Rot*: Dieser Lack kommt nie aus der Mode. Ob knallig oder dezent, rote Nägel sind ein Statement und passen zu jedem Look. Je dunkler und kräftiger die Farbe ist, desto auffälliger und extravaganter wirken Sie allerdings.

Sie können auch bewusst Kontraste setzen. Tragen Sie zu tiefrotem Lippenstift Nagellack in Beige – so betonen Sie klar Ihre Lippen und wirken dezent elegant. Andersherum legen Sie den Fokus auf Ihre Nägel. Etwas gewagter wird die Kombination mit silbernem Nagellack und roten Lippen. Achten Sie auf stilvolle Matches. Roter Nagellack und pinkfarbene Lippen wirken leicht ungewollt und schrill. Verzichten Sie unbedingt auf unterschiedliche Nuancen der gleichen Farbe – rote Lippen und roter Lippenstift, die im Farbton voneinander abweichen, stören die Optik viel mehr als zwei unterschiedliche Farben.

Bildnachweis: Catherine / Textnachweis: beautypress.de / *Werbelinks

Ungewöhnliche Farbneuschöpfungen prägen weltweite Nagellack-Trends

Über 100 verschiedene Lackfarben

Seit einigen Jahren ist Nagellack sowohl in Deutschland als auch international einer der Umsatztreiber der Beauty-Branche. Während der Umsatz in anderen Kosmetikbereichen teilweise gesunken ist, steigen die Lack-Verkaufszahlen unaufhaltsam. Proportional zur Nachfrage wird das Angebot an nagelneuen Farben jede Saison größer. Inzwischen haben manche Firmen über 100 verschiedene Lackfarben im Angebot und 4 bis 6 saisonale Farbwechsel im Jahr sind keine Seltenheit mehr.

Internationale Luxuslabel gehörten zu den ersten, die durch ungewöhnliche Farbneuschöpfungen die Nägel zu echten Hinguckern und die Farben zu Must-haves machten. Bereits in den 90er-Jahren sorgte das auffällige Dunkelrot Rouge Noir* für einen neuen Farbboom. Doch erst als 2009 Models mit schlammfarbenen Nägeln auf den Laufsteg geschickt wurden, entstand ein wahrer Hype, der bis heute andauert. Greige* war der nächste erfolgreiche „Nichtfarbton“, von dem die Käuferinnen nicht die Finger lassen konnten – inzwischen gibt es so gut wie jede erdenkliche Farbe auf dem Beauty-Markt.

Ob Pastell, knallig, neonfarben, mit Glitzerpartikeln, Metallic-Effekten oder im Crackling-Look: Die Kreativität kennt keine Grenzen. Durch Nail-Art-Sticker* können Nägel zudem ganz individuell mit Schleifchen, Blumen oder auch Totenköpfen designt und per Social Media dann auch im Nu Fotos der neuen Maniküre verbreitet werden – das heizt den Hype weiter an. Die Zeiten, in denen die modebewusste Frau dezente Farben, höchstens einmal ein klassisches Rot, trug, sind endgültig vorbei.

 

Der Nagellack-Markt boomt

Allein durch Nagellack wurde 2012 laut der Website wwd.com in den USA ein Umsatz von 768 Mio. USD erzielt, 11% mehr als 2011. Laut einer Umfrage besitzen 33% der Frauen mindestens 25 Nagellackfläschchen*. Überall auf der Welt wurden 2012 zweistellige Wachstumsraten verzeichnet, allen voran in Lateinamerika (30%); insgesamt wuchs der globale Markt laut dem Marktforschungsunternehmen Kline um 25%. OPI nimmt dabei mit fast 20% die weltweite Führungsposition ein. Gleichzeitig zeigt sich ein anderer Trend: Laut einer neuen Studie des Nails Magazine kamen amerikanische Nagelstudios im Jahr 2012 zwar auf einen Umsatz von 7,3 Mrd. USD, doch seit der Wirtschaftskrise zeigt sich, dass schönheitsbewusste Amerikanerinnen angesichts ihres kleineren Beauty Budgets zunehmend alternative Mittel und Wege suchen, um sich weiterhin an perfekt manikürten Nägel zu freuen. Mit Do-it-yourself-Kits haben sie das Kosmetikstudio deshalb einfach zu sich nach Hause verlegt.

 

Das hält: Gel-Maniküre

Nagellack ist eines der technisch schwierigsten Produkte der dekorativen Kosmetik. Der Lack muss beim Auftragen gleichmäßig deckend sein, er darf nicht zu schnell dickflüssig werden und beim Auftragen „streifig“ aussehen. Damit er nicht zu schnell eintrocknet, muss die Flasche perfekt schließen. Ebenso darf sich der Lack in der Flasche nicht in Klar- und Farblack trennen oder sich Glanz- oder Glitzerpartikel absetzen. Am wichtigsten ist jedoch die Haltbarkeit auf dem Nagel. Für Frauen, die sich die Zeit genommen haben, ihre Nägel zu lackieren und trocknen zu lassen, ist es sehr unbefriedigend, wenn der Lack schon nach kürzester Zeit abblättert oder an den Spitzen schnell Abnutzungserscheinungen aufweist. Unterwegs kann man nicht, wie beim Lippenstift*, einfach schnell eine neue Schicht auftragen. Ständiges Nagellack entfernen und erneutes Lackieren kosten Zeit und strapazieren die Nägel zusätzlich, weshalb sich viele Frauen mit der nächsten Maniküre Zeit lassen.

Neben den Kunstharzgelen, mit denen man sich im Nagelstudio die Nägel verlängern lassen konnte, gibt es heute Gel-Nagellack – eine echte Innovation. Er vereint die Eigenschaften des Gels für eine künstliche Nagelverlängerung und farblichen Nagellack. Vor dem Auftragen wird die Nagelsubstanz aufgeraut, der Lack anschließend unter UV-Licht gehärtet. Im Nagelstudio ist diese Prozedur zeitaufwändiger als herkömmliches Lackieren, doch nach der UV-Behandlung ist die Farbe auf jeden Fall gehärtet – und das Ergebnis kann sich wochenlang sehen lassen. Gel-Lacke* halten ca. 14 Tage ohne abzublättern! In den USA schwören inzwischen 68% auf eine Gel-Maniküre oder einen Gel-Überlack, um die Farbe länger zu erhalten. 87% der Amerikanerinnen legen ihre Hände fürs Nagel-Finish in eine UV-Maschine. Laut Kline wuchs der Markt für Gelprodukte 2012 um fast 30%. Ursprünglich waren Gel-Maniküren nur in professionellen Nagelstudios durchführbar, inzwischen springen aber auch Kosmetik-Hersteller auf den Zug auf und bieten Möglichkeiten zur Gel-Maniküre für zu Hause an. Der Do-it-yourself-Gedanke steht klar im Vordergrund, um Zeit und Geld zu sparen.

 

Wunschfarbe im Kopf? Einfach selbst mixen!

Taubenblau, Cyanblau, Lilablassblau… Auch wenn es inzwischen jede erdenkliche Farbschattierung für die Nägel zu geben scheint, hat man doch manchmal eine bestimmte Farbe im Kopf, die im Beautyregal aber nicht auffindbar ist. Manchmal fehlt nur ein leichter Grünstich oder etwas mehr Weiß, dann wäre der Lack perfekt! Diese Lücke will jetzt ein Schweizer Unternehmen füllen: Es hat eine Maschine entwickelt, die jede Nagellackfarbe mischen kann. Die Erfindung steht inzwischen kurz vor der Markteinführung und soll sowohl für den professionellen Kosmetikbereich als auch für den Home-Use erhältlich sein. Das Konzept klingt beinahe zu gut, um wahr zu sein: Entweder das gewünschte Mischverhältnis wird direkt eingegeben oder die gewünschte Farbe mit dem Smartphone* abgescannt und an das Gerät übermittelt, das daraufhin aus Grundlacken und Farbpigmenten einen Nagellack des gleichen Farbtons zusammenmischt. Genau das knallige Lila, das man in einer Anzeige gesehen hat oder der Grauton, der exakt zum neuen Blazer passt – mit dieser Erfindung scheint das alles möglich zu werden. Der fertig gemischte Lack wäre so ein echtes Unikat!

 

Nageltrends und kein Ende

Die Kosmetik-Geschichte zeigt: Selbst in Zeiten der Rezession gönnten sich Frauen bis jetzt wenigstens ab und zu einen neuen Lippenstift. Dessen Platz hat inzwischen der Nagellack eingenommen: Eine auffällige Farbe kann ein ganzes Outfit aufpeppen! Ein Ende des Nagellack-Booms ist also weiterhin nicht in Sicht – und die erfinderischen Kosmetikunternehmen werden uns auch in den nächsten Jahren zuverlässig mit ausgefallenen Farbkreationen, neuen Maniküre-Trends und innovativen Geräten für den Home-Use überraschen.

Bild- und Textnachweis: beautypress.de / *Werbelinks