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Hyazinthe

HyazintheDie Hyazinthe gehört der Pflanzengattung der Spargelgewächse an. Die ausdauernde und krautige Pflanze ist eine Zwiebelpflanze aus dem Stamm der Bedecktsamer.

Der Ursprung dieser genügsamen Pflanze ist das Mittelmeergebiet; u.a. die Türkei. Dort wächst sie in Höhenlagen bis zu 1.600 Meter. Im 16. Jahrhundert wurde sie über Italien nach Mitteleuropa eingeführt. Der Name der Pflanze stammt aus der griechischen Mythologie.

 

Als Andenken an seinen Freund Hyacinthus, der bei einem Spiel der Beiden mit dem Diskus ums Leben kam, schuf der griechische Gott Apoll aus dessen Blut die Hyazinthe. Zephyr, der Gott der Winde, leitete aus Eifersucht den von Apoll geworfenen Diskus so um, dass dieser Hyacinthus tödlich traf.

Die beliebte Gartenpflanze findet man heute in einer großen Vielfalt wieder. Die Variationen der Farben reichen von weiß bis rosa, von blau bis violett, hin bis zu lachsfarben. Durch ihren süßen und intensiven Geruch wird die Hyazinthe gerne in der Parfümherstellung genutzt. Die Duftöle der Pflanze werden aus ihren Blüten gewonnen und meist in der Herznote der Parfums verwendet. Den empfindlichen Blüten wird in einem sehr aufwendigen Extraktionsverfahren das „Hyazinthe absolue“ entzogen.

In der Naturheilkunde wird die Hyazinthe nicht eingesetzt. Die Pflanze produziert zum Fraßschutz Calciumoxalat. Für Tiere ist die Hyazinthe giftig; sie wirkt schleimhautreizend und verursacht Durchfall und Erbrechen. Menschen können nach öfteren und näheren Kontakt mit der Gartenpflanze Hautreizungen bekommen.

Düfte mit Hyazinthe

Bildnachweis: formiktopus – Fotolia

 

1 Kommentar

  1. Besten Dank für Ihren tollen Artikel.

    Ich stöbere schon länger auf Ihrem informativen Blog.
    Und gerade musste mich mal zu Wort melden und
    ein „Danke“ hinterlassen.

    Machen Sie genauso weiter, freue mich bereits jetzt schon auf die nächsten Artikel.

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