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Flower Power – Da blüht uns etwas!

Vorboten der Wärme

Nichts ist symbolischer für die Farben des Frühlings und die unbeschwerte Leichtigkeit der Sommermonate als Blumen – seit jeher Vorboten der Wärme und willkommene Gäste mit aufheiterndem und frischem Charakter. Nach einem grauen und kalten Winter tauchen sie wie aus dem nichts auf und erhellen die Gemüter mit Duft und Schönheit. Klar, dass diese Geschöpfe da nicht nur in der Vase bleiben, sondern in textiler Form erst die Laufstege und kurz darauf die Straßen und Cafés erobern und seinen Trägern zu romantischem Charme verhelfen.

 

Durch die Blume gesagt

Blumen können durchaus mehr als nur dekorativ Stimmung verbreiten – sie haben ihre eigene Sprache. Eine, deren Ursprung bis weit in die Vergangenheit zurückreicht. Hieroglyphen im alten Ägypten nahmen sich die Gestalt von Pflanzen und Blüten zum Vorbild. Durch Übermittlungen aus dem Orient kam die symbolische Blumenschrift nach Europa und wurde schnell zum wichtigen Mittel nonverbaler Kommunikation. Weil die Menschen nicht klar aussprechen durften, was sie dachten, sagten sie es in Form von Blumen – geheime Geständnisse, Klagen, Wünsche, Herzensangelegenheiten und Bitten. Vielleicht hat sich der eine oder andere Modedesigner daran orientiert, vielleicht hatte er aber auch nur seinen herrlich blühenden Garten vor Augen oder wurde getrieben von der Sehnsucht eines ewigen Sommers. Fest steht: Blumen sprießen auf Kleidern*, Hosen*, Röcken* und Oberteilen, ja sogar auf den Haaren und den Schuhen*.

 

Da blüht uns etwas

Nun sind im Frühling Blumenprints wahrlich keine Überraschung. Geschickt und innovativ verpackt, mit aufwendigen Schnitten und aufregenden Materialmixen, ziehen sie die Aufmerksamkeit dennoch auf sich. Neben den romantischen, märchenhaften Rosenmustern wagen sich Designer an wildere Varianten – so wie das Luxus-Modehaus Hermès. Chefdesigner Christophe Lemaire lässt sich für seine Looks von exotischen Tropenstürmen inspirieren und druckt coole Dschungelbilder mit wild-floralen Mustern, inspiriert von dem Maler Henri Rousseau, auf einfache und elegante Schnitte.

Auch bei Dior findet man sich zur Präsentation der Frühjahr-Sommer Kollektion in einer Art Modedschungel wieder; 30 km exotische und seltene Blumen und Pflanzen hängen lianenartig an Gerüsten von der Decke. In diesem verwunschenen Garten zeigt Designer Raf Simons Entwürfe im Cutout-Couture-Stil. Das kleine Schwarze* schlitzt er in verschiedenen Varianten auf, um buntes Blumenmuster hervorquellen zu lassen. Den Prinzessinnentraum erfüllen die wie ein irisierendes Blumenmeer schimmernden, Dior-typischen Roben zum Finale der Show.

Doch auch die klassische Romantik kommt nicht zu kurz. Weiß blühende Mandelbäume verwandeln das Set der Modenschau von Dolce & Gabbanas Frühjahr-Sommer Show in eine märchenhafte Traumlandschaft, durch die das Designerduo tolle All-Over-Kreationen mit 3D-Effekt schickt. Plastische Stoffranken mit Blüten auf dunklem Mesh-Stoff verwandeln die Trägerinnen in wundersame, unschuldige Blumenwesen – weiße Blüten gelten als Zeichen für Unschuld, Reinheit und Hoffnung. Daneben stechen jedoch auch feurige Designs heraus: orangefarbene Capes mit hellen Mandelblütendrucken und leuchtend rotem Pelzkragen. Ob zart, rockig, lässig oder minimalistisch, ob als kleingeblümte Variante, abstrakte oder großflächige Blume, All-Over oder partiell eingesetzt – die Kreativen hinter den Flower-Power-Looks bedienen jeden Stil. Ein modischer Blütenmeer-Sommer ist auf dem Vormarsch!

 

Rosige Details

Es muss nicht sofort der Komplett-Flower-Look sein. Tolle Accessoires machen genauso Lust auf Sommer und Sonne – wie der große Rucksack von Ralph Lauren mit roten Blüten und Blättern auf schwarzem Hintergrund. Seidenschals*, Taschen* und Schuhe mit Blumendrucken geben dem Outfit einen femininen Touch. Statement-Ketten und Haarschmuck sind der Hingucker auf der Wiese im Park oder beim Open Air. Rosenranken auf locker gesteckten Flechtfrisuren, wie es bei Dolce & Gabbana zu sehen war, ist zum Glück auch kein Affront mehr. Im viktorianischen Zeitalter drückte das vom Mann zum Ball geschenkte Bouquet über dem Herzen angebracht erwiderte Zuneigung aus, der Blumenschmuck im Haar dagegen war eine nonverbale Ablehnung. Das macht sich auch Star-Stylist Sam McKnight zugute. Der kreative Kopf zahlreicher Looks von Fendi, Chanel und Balmain entwirft nun eine eigene Haarschmuck-Kollektion. Die Stücke aus der Kollektion „Floramorta“ sind inspiriert von verwelkten Blumen seines Gartens – es könnte also interessant werden.

Bildnachweis: Catherine No.2 / Long Tall Sally / Textnachweis: fashionpress.de / *Werbelinks

Aromatische & frische Frühlingsdüfte liegen in der Luft

Frühlingslaune!

Dieser ganz besondere Duft, der nach Frühling riecht und Lust auf die warme Jahreszeit macht – und oft auch auf ein neues Parfüm! Wenn die Temperaturen steigen, empfindet man winterliche Düfte oft als zu schwer und man sehnt sich nach etwas Leichtem, Frischem, Sommerlichem – einem Duft, der uns in Frühlingslaune versetzt und schwungvoll durch die heißen Sommermonate begleitet.

 

Aromatische Düfte

Aromatische Düfte sind häufig Kompositionen aus Salbei, Rosmarin, Kreuzkümmel und Lavendel. Doch auch andere würzige oder nach Gras duftende Pflanzen werden verwendet. Ergänzt werden diese oft mit Zitrus- oder Gewürznoten.

 

frische Frühlingsdüfte

 

frische Frühlingsdüfte

frische Frühlingsdüfte

 

 

 

 

 

 

 

Zitrusdüfte

Der Charakter von Zitrusdüften wird durch spritzige Noten von Bergamotte, Zitrone, Limette, Mandarine, Süßorange oder Grapefruit bestimmt. Ergänzt werden diese oft durch Neroli oder Petit Grain, kombiniert mit blumigen Nuancen oder chypre Noten. Bei den Herrendüften setzen sich zitrische Düfte hauptsächlich aus Bergamotte, Limette, Grapefruit oder Orange zusammen.

 

frische Frühlingsdüfte

 

frische Frühlingsdüfte

frische Frühlingsdüfte

 

 

 

 

 

 

 

 

Holzige Düfte

Die „holzige“ Duftfamilie kommt meist in Herz- und Basisnoten zum Einsatz. Verwendet werden gerne Zedern- und Sandelholz, aber auch Vetiver und Oud. Durch einen Hauch Zitrus erhalten diese Parfüms eine aromatische Note. Die Herrendüfte werden meist durch Sandelholz und Patchouli dominiert.

 

frische Frühlingsdüfte

 

frische Frühlingsdüfte

frische Frühlingsdüfte

 

 

 

 

 

 

 

 

Textnachweis: beautypress.de / *Bilder enthalten Werbelinks

Vogelmotive neu interpretiert

Es müssen nicht immer Blumen sein!

Vogelmotive sind eine hervorragende Möglichkeit, die einzigartigen Farben und Formen der Natur in unserem Zuhause einzufangen. Ob in Form von eleganten Tapeten, Drucken an der Wand oder verspielten Figuren – eine wahrhaft fröhliche Idee, den Innenraum zu beleben!

 

Es wird ornithologisch

Der Vogel ist ein Symbol für Freiheit und Frieden. Die gefiederten Tiere erscheinen in Legenden und Mythen und symbolisieren die Verbindung des Menschen mit dem Himmel. Auch im Alltag wählen wir immer wieder Ausdrücke, die sich auf die Tiere beziehen, wie etwa „eine Schwalbe macht noch keinen Sommer“.

 

Vogelmotive

 

Für „schräge Vögel“

So viele Menschen und Geschmäcker es gibt, so viele Ideen zur Gestaltung der eigenen vier Wände ergeben sich. Während sich einige von uns nichts anderes als den skandinavischen Minimalismus mit kühlen industriellen Einflüssen vorstellen können, wählen andere einen reich verzierten Innenraum, der vor Farben und Mustern nur so strotzt. Ganz egal, was einem gefällt – es gibt kein richtig und falsch!

 

Vogelmotive

 

Ein Fest der Farbe im Zimmer

Wie wäre es also statt des röhrenden Hirsches zur Abwechslung mal mit einem Kolibri? Zwar ist der Vogel um ein vielfaches kleiner – kann jedoch mit seinem besonderen Erscheinungsbild eine viel größere Raumwirkung erzielen. Im Gegensatz zum monotonen Braun besticht der kleine Vogel nämlich mit einem kunterbunt schimmernden Gefieder. Besonders der winzige Smaragd-Kolibri mit seinem irisierenden grün-blauen Federnkleid ist eine wahre Augenweide und wird zum garantierten Blickfang. Mit einem orangefarbenen Sofa oder einem weißen Esstisch entsteht ein raffinierter Kontrast, der mit Hilfe von gemütlichen Rattanstühlen den letzten Feinschliff in einem harmonischen Gesamtbild erhält. So bekommen die Zimmer einen außergewöhnlichen Look und eine neue, besondere Ausstrahlungskraft.

 

Vogelmotive

 

Noch mehr Regenwald!

Wem das zu wenig ist, der kann sich mit Hilfe einer tropischen Tapete direkt in den Urwald versetzen. Unter den üppigen Blättern und Blüten versteckt sich die Artenvielfalt des Regenwalds. Dekorative Vogelkäfige sind dahingegen eine mobile Form der Dekoration und eine echte Bereicherung für das romantische Interieur im Stile des Shabby Chic. Doch statt eines Kanarienvogels macht sich eine Kerze in seinem Inneren wesentlich besser.

 

Vogelmotive

 

Textnachweis: livingpress.de / *Bilder enthalten Werbelinks