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Mit einfachen Tricks den Body in Bestform bringen

Die richtige Pflege

Nach der Feierei und Schlemmerei an Silvester, Fasching & Co. und dem winterlichen Faulenzen auf dem Sofa haben wir spätestens bei den ersten Frühlingsanzeichen richtig Lust, unseren Körper wieder in Form zu bringen und sommerfit zu trimmen. Schließlich wollen wir alle gerne eine bestmögliche Figur machen, wenn es endlich warm wird und wir wieder Haut zeigen können. Sie haben schon ein ambitioniertes Sportprogramm gestartet und ernähren sich gesünder? Sehr löblich, aber eine weitere große Rolle in Sachen Traumbody spielt die richtige Pflege! Denn auch hier kann man schon sehr viel erreichen – und glücklicherweise auch ein wenig tricksen, wenn‘s mal schnell gehen muss!

 

Let’s do this!

Bereits bei der morgendlichen Dusche kann man das Projekt Traumbody direkt angehen. Einfach den ganzen Körper und insbesondere Bauch, Po, Oberschenkel und Oberarme in kreisenden Bewegungen mit einem Peeling-Handschuh oder einer Körperbürste* massieren – das bringt die Blut- und Lymphzirkulation auf Trab und strafft und festigt das Gewebe. Darüber hinaus kann man die Haut so von abgestorbenen Schüppchen befreien, sodass auch die anschließende Pflege besser aufgenommen wird und tiefer eindringen kann. Wer möchte, kann die Haut auch erst nach dem Duschen mit der Bürste bearbeiten. Wechselduschen sind ebenfalls sehr empfehlenswert und ein gutes Abschlussritual, da sie zusätzlich die Durchblutung fördern, das Gewebe aktivieren und elastisch halten. Wer gern badet, kann auch hierbei seiner Figur etwas Gutes tun: Badezusätze mit Meersalz* wirken entschlackend und straffen die Silhouette, während man in der Wanne liegen und entspannen kann – was gibt es Besseres!

 

Orientierung im Pflege-Labyrinth

Hautstraffheit, Cellulite und Fettpölsterchen sind Themen, zu denen im Kosmetik- und Medizinbereich nach wie vor sehr viel geforscht wird – deshalb können wir uns jedes Jahr über eine Fülle von innovativen Produktneuheiten freuen. Cremes, Lotionen, Tonics, Öle, Gele, Wickel – der Markt ist riesig*. Bewährte Wirkstoffe sind Koffein und Niacinamid, die die Blutzirkulation und den Fettzellenabbau anregen. Extrakte aus Ingwer, Zitrone, Birke, Ginkgo, Rosmarin, Thymian, Artischocke sowie verschiedenen Algenarten wirken durchblutungsfördernd, entschlackend und entwässernd. Coenzym Q10 stimuliert den Kollagenstoffwechsel. Darüber hinaus werden immer wieder neue High-Tech-Wirkstoffkomplexe entwickelt, die die Effekte maximieren.

Auch feuchtigkeitsspendende Hyaluronsäure sowie Inhaltsstoffe mit elastizitätsverbessernden, regenerierenden Eigenschaften wie Dexpanthenol, Vitamin A und E und Allantoin sind wichtig, denn sie sorgen für eine glattere, prallere Hautoberfläche und schützen die tieferen, kollagenbildenden Hautschichten. Einige Produkte beinhalten zudem aktiv wärmende oder kühlende Ingredienzien, die die Wirkung zusätzlich optimieren. Während Wärme die Durchblutung und damit die Aufnahme der Wirkstoffe fördert, kurbelt Kälte die Fettverbrennung an. Besonders auf dem Vormarsch: Spezialprodukte zur Behandlung einzelner Körperpartien wie Bauch, Po, Brust, Dekolleté oder Oberarme, die mit individuellen Wirkstoffkombinationen besonders gezielt auf die dortigen „Probleme“ einwirken.

 

Tools und Techniken

Viele Produkte kommen direkt mit einem Massage-Aufsatz in Form von mehreren kleinen Roll-ons oder Noppen – diese sorgen direkt beim Auftragen für eine verbesserte Blutzirkulation und schleusen die Textur so besonders gut in die Haut ein. Eine Alternative sind spezielle, meist ergonomisch den betroffenen Körperstellen angepasste Massageroller-Tools*, mit denen nach dem Cremen nachgearbeitet werden kann. Eine weitere sehr bewährte und einfache Methode ist die Zupfmassage, die besonders gut in Kombination mit Öl funktioniert – mit Daumen und Zeigefinger kleine Hautrollen greifen und diese nach oben wegzupfen.

 

Viel hilft viel

Egal, für welches Produkt man sich entscheidet – das Wichtigste ist, nicht damit zu sparen und dranzubleiben. Um den optimalen Effekt zu erzielen, sollte es großzügig und am besten morgens und abends verwendet werden. Regelmäßiges Cremen und Massieren ist das A und O! Wie schön, dass wir auch mit Pflege und Wellness Ergebnisse erzielen können! Wenn man jetzt noch in Sachen Sport* und guter Ernährung am Ball bleibt, kann man sich im Sommer über einen knackigen Körper freuen.

 

Move it!

Wer sich viel bewegt, macht schon einiges richtig – fordern wir uns selbst heraus und versuchen, täglich 10.000 Schritte zu gehen. Außerdem empfiehlt es sich eine Sportart zu suchen, die wirklich Spaß macht – denn nur so wird man sich langfristig motivieren können. Pilates z. B.* ist toll, da es schnell Muskeln aufbaut und erste Erfolge bereits nach kurzer Zeit sichtbar werden. Um herauszufinden, welcher Sport für uns der richtige ist, bieten sich Fitnessstudios mit einer breiten Kurs-Range an – hier kann man in Ruhe herausfinden, was einem am meisten liegt oder ob man gerade die Abwechslung schätzt.

 

Straff von innen

Zusätzlich zur speziellen Pflege und Sport ist es unerlässlich, das Thema Strandfigur auch von innen heraus zu unterstützen. Eine möglichst basische Ernährung wäre ideal, zudem sollte man den Konsum von raffiniertem Zucker, Weißmehl, Salz und Alkohol so gut es geht reduzieren und viel Wasser oder Detox-Tee trinken* – seine spezielle Mischung schwemmt Schlacken und Wasser aus den Zellen. Bestimmte Obstsorten wie Apfel, Ananas und Papaya enthalten Enzyme, die die Fettverbrennung fördern, Gemüse wie Spargel oder Gurke entwässern ebenfalls.

 

Zauberei

Wer kurzfristig mit einem Traumbody glänzen will, kann auch mal in die Trickkiste greifen und bspw. einen Selbstbräuner verwenden – gebräunte Haut schummelt optisch deutlich schlanker. Darüber hinaus lassen sich damit noch stärkere Effekte erzielen. Kleiner Tipp: An den seitlichen Körperpartien, also z. B. an Beininnen und -außenseiten, eine zusätzliche Schicht auftragen – so wirken sie schmaler und trainierter. Auch mit Bronzingpuder lässt sich auf ähnliche Weise zaubern – in Halbmondform im Dekolleté aufgetragen, verleiht er der Brustpartie einen optischen Uplift. It’s Magic!

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Können Nahrungsergänzungsmittel beim Abnehmen helfen?

Disziplin & Ausdauer

Gerade zu Jahresbeginn streben viele Menschen eine Gewichtsabnahme an. Leider verpuffen die guten Vorsätze oft bereits nach einem äußerst kurzen Zeitraum. Obwohl sich viele Menschen in Ihrem Körper unwohl fühlen, können Sie sich nicht zu einem neuen Lebensstil motivieren. Denn eine Gewichtsabnahme ist an viel mehr Faktoren als das Training im Fitnessstudio gebunden. Disziplin, Ausdauer und vor allem die Ernährung spielen eine wichtige Rolle für den Erfolg.

Wunder über Nacht durch die Einnahme einer Pille oder Pulver sind schlichtweg unrealistisch. Ebenso kann eine ungesunde Ernährung durch Nahrungsergänzungsmittel nicht kompensiert werden. Auf dem Sofa liegen und Fast Food essen kann durch kein Supplement der Welt revidiert werden. Ist man sich über diesen Irrglauben bewusst, so hat man schon einen ersten wichtigen Schritt gemacht. Allerdings können Supplements eine unterstützende und fördernde Wirkung entfalten, sofern die anderen Faktoren eingehalten werden. Natürliche Inhaltsstoffe wie z. B. Himbeerketon können eine Gewichtsabnahme wirkungsvoll unterstützen. Wie diese Faktoren am Besten kombiniert werden und worauf man achten sollte wird im Folgenden erläutert.

 

Welche Rolle spielt die Ernährung?

Möchte man sein Gewicht reduzieren, so kommt man um eine Optimierung seiner Ernährung nicht vorbei. Häufig wird von einer Diät gesprochen, welche im Prinzip aber nicht das richtige Wort ist. Vielmehr sollte man von einer Ernährungsumstellung sprechen, schließlich möchte man nach einer Diät und einer erfolgreichen Gewichtsabnahme nicht in alte Muster zurückfallen. Verfällt man in diese, so spricht man von einem Jojo-Effekt, denn das verlorene Gewicht ist schneller wieder auf den Hüften als einem lieb ist. Ungerechterweise erfolgt eine Zunahme nämlich deutlich schneller als eine Abnahme. Daraus sollte jeder für sich ziehen, dass nach einer erfolgreichen Ernährungsumstellung nach wie vor Disziplin von Nöten ist.

Nun aber zu der Ernährung selber. Grundsätzlich sollte man sich von Fast Food, Süßigkeiten und Alkohol trennen, denn diese enthalten alle extrem viele Kalorien, die den Körper aber eher mäßig mit Nährstoffen versorgen. Die Folge ist, dass man schnell wieder hungrig wird, trotz der Aufnahme einer hohen Anzahl an Kalorien. Die überschüssigen Fette werden an den bekannten Problemzonen gespeichert. Setzen Sie stattdessen auf vollwertige Lebensmittel wie z. B. Vollkornnudeln- oder Reis, denn diese sind reich an Ballaststoffen und halten länger satt. Über den Tag verteilt sollte man ausreichend Obst und Gemüse zu sich nehmen, in der Regel werden drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst empfohlen. Ein Apfel zwischendurch zählt dabei schon als eine Portion, sodass diese fünf Portionen für jeden umsetzbar sein sollten.

Eiweiß sollten vor allem aus Fisch, Fleisch und Eiern aufgenommen werden, denn diese halten lange satt und kräftigen die Muskulatur. Gänzlich auf Fett verzichten ist für den Körper nicht gesund, es sollten nur die richtigen sein. Für den Körper wichtig sind vor allem die ungesättigten Fettsäuren, die an unzähligen Stoffwechselprozessen beteiligt sind. Die genannten Fettsäuren befinden sich z. B. in Fischen wie z. B. Lachs, Olivenöl oder auch in Hülsenfrüchten. Ersetzen Sie bei den Getränken zuckerhaltige Limonaden durch Wasser und ungesüßten Tee. Wird diese Ernährungsweise umgesetzt hat man bereits einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Ergänzend kann man beispielsweise das Raspberry Ketone Nahrungsergänzungsmittel einnehmen. Solche natürlichen Nahrungsergänzungsmittel helfen dem Körper zusätzlich den Prozess zu unterstützen.

 

Welche Rolle spielt die sportliche Aktivität?

Die Bewegung ist die zweite essentielle Stellgröße für eine Gewichtsabnahme. Zunächst einmal empfehlen sich Ausdauersportarten wie z. B. Schwimmen, Joggen oder Fahrrad fahren. Kreislauf, Stoffwechsel und Fettverbrennung werden angekurbelt und haben einen positiven Effekt auf den gesamten Körper. Anfänger können dabei mit 15 Minuten starten und sich langsam steigern. Ein Körper der nicht an Sport gewöhnt ist, sollte erst an die neue Belastung herangeführt werden. Ebenfalls kann man auf Muskeltraining setzen, denn mehr Muskeln verbrennen mehr Kalorien und das sogar im Schlaf! Verändert sich das Gewicht nicht, so ist dies kein Grund zur Panik, da Muskeln schwerer als Fett sind.

 

Können Nahrungsergänzungsmittel helfen abzunehmen?

Die Antwort auf diese Frage lautet eindeutig ja. Allerdings müssen die Ernährung und sportliche Aktivität optimiert worden sein. Alleine können auch wirkungsvolle Nahrungsergänzungsmittel keine Gewichtsabnahme bewirken. Sofern Sie aber diszipliniert an Ihrer Form arbeiten, so können Supplements zusätzliche Wirkungen entfalten und den ganzen Prozess beschleunigen und perfektionieren. Als Ergänzung sind diese Mittel also perfekt geeignet. Man sollte jedoch darauf achten, ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe zu verwenden.

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Frühjahrsmüdigkeit? Keine Chance!

Kreislaufbeschwerden

Mit dem Frühling kommt bei vielen auch die Frühjahrsmüdigkeit. 50 bis 70 Prozent der Bundesbürger fühlen sich besonders in der Zeit zwischen März und Mai nicht so leistungsfähig wie sonst. Typische Symptome der Frühjahrsmüdigkeit sind Kreislaufbeschwerden, Unlustgefühl, starke Stimmungsschwankungen, Schwindelgefühl, Schlaflosigkeit und Leistungsschwächen. Die Ursachen sind bisher noch nicht vollständig geklärt. Vor allem aber soll Licht dabei eine wichtige Rolle spielen. Denn Licht ist entscheidend für die Produktion der körpereigenen Hormone Serotonin und Dopamin.

Nach dem langen dunklen Winter sind die Serotonin- und Dopaminspeicher relativ leer. Eine aktuelle Studie der Georgetown University in Washington vermutet, dass ein zu niedriger Spiegel dieser hormonellen Stimmungsregulierer eine der Hauptursachen für die Frühjahrsmüdigkeit ist. Das Phänomen Frühjahrsmüdigkeit könnte auch durch die im Frühjahr typischen Wetterwechsel verursacht werden. Steigen die Temperaturen, weitet der Organismus die Blutgefäße in der Haut, um für Kühlung zu sorgen. Die Weitstellung der Gefäße hat einen raschen Blutdruckabfall zur Folge, der sich in den typischen Symptomen der Frühjahrsmüdigkeit zeigt.

 

Bewegung macht munter

Das beste Mittel, um die Produktion der Hormone wieder anzukurbeln, ist viel Bewegung im Freien. Die Frühlingssonne kurbelt außerdem die Vitamin D-Produktion an. Körperliche Betätigung stabilisiert den Kreislauf und stärkt darüber hinaus das Immunsystem. Meist fehlen dem Körper nach dem Winter Vitamin B, C und E sowie Eisen, Magnesium, Selen, Zink, Kalzium und Kalium. Durch richtige Ernährung lassen sich die leeren Vitaminspeicher wieder füllen. Gut geeignet dafür sind Salate, Obst und Gemüse. Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente* sind ein regelrechtes Zaubermittel gegen die Frühjahrsmüdigkeit. Tropische Früchte wie Papayas, Mangos oder Avocados enthalten sie reichlich. Auch Vollkornprodukte, Brokkoli, Paprika, Kohlgemüse, Kartoffeln und Karotten geben dem Körper einen Vitamin-Schub.

 

Heimische Kräuter für mehr Energie

Mit den ersten Strahlen der Frühlingssonne sprießen auf den Wiesen, im Wald und in den Gärten wieder frische Kräuter wie Brennnessel, Bärlauch und Löwenzahn. Für eine Frühlingskur sind sie genau richtig, denn mit ihren Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen bringen sie das Immunsystem wieder auf Trab. Die Brennnessel* ist eine alte Heilpflanze und gehört zu den bekanntesten Kräutern in unseren Breiten. Wissenschaftliche Analysen haben beachtliche Wirkstoffe an den Tag gebracht: z. B. Gerbstoffe, reichlich Mineralstoffe, besonders Eisen, Vitamin C, Vitamin A, Flavanoide und in den Wurzeln unter anderem Beta-Sistorin. Das wirkt vor allem harntreibend, blutbildend, schleimlösend und stimuliert die Verdauungsdrüsen (in Magen, Darm, Bauchspeicheldrüse, Leber, Galle). Traditionell wird die Brennnessel wegen ihres Gerbstoffgehalts gegen Magenbeschwerden und Durchfall verwendet. Das Beta-Sistorin lindert darüber hinaus die Beschwerden einer gutartigen Prostatavergrößerung.

Die Wurzeln des Löwenzahns enthalten über 50 wichtige Wirkstoffe. Die häufigsten sind Inulin und Taraxerin, Bitterstoffe, Cholin, enzymatisch wirkende Substanzen, Gerbstoffe, Saponine, Vitamin B2, C, D, Mineralien wie Eisen, Silicium, Mangan und Schwefel, um nur einige zu nennen. Dank dieser Vielfalt kann der Löwenzahn* als „Allerweltsmittel“ bezeichnet werden. Er ist harntreibend, verdauungsfördernd, magenstärkend, regt Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse an. Seine blutbildende Wirkung zur Unterstützung bei der Behandlung der Blutarmut sei ebenfalls erwähnt. Bei Erkrankungen der Gallenwege, Geschwüren oder Verengungen im Magen-Darmbereich darf er nicht angewendet werden.

Der Bärlauch*, auch wilder Knoblauch genannt, wächst vor allem in den Auenwäldern West- und Mitteleuropas. Er enthält reichlich Vitamin C, Lauchöle, Mineralstoffe und Schleimstoffe. Er hat eine verdauungsfördernde, kräftigende und blutbildende Wirkung. Wildkräuter wie Brennnessel oder Löwenzahn werden vor allem in Form von Tees traditionell zur Blutreinigung und Entschlackung angepriesen. Allerdings gibt es keinen wissenschaftlichen Beleg für diese Wirkung. Zur Blutreinigung bedarf es nach Ansicht der Mediziner keiner besonderen „Blutreinigungstees“. Die Niere, das Blutreinigungsorgan des Körpers, reinigt das Blut permanent.

 

Fasten oder Frühlings-Diät? Der Push für den Körper

Auch das Fasten erfreut sich im Rahmen einer Frühjahrskur großer Beliebtheit. In vielen Kulturen und Religionen gibt es dafür eine lange Tradition. Fasten dient dabei als religiöses Mittel zur Besinnung und für die innere Einkehr. Diese Enthaltsamkeit bedeutet häufig einen Verzicht auf die Genussgifte Nikotin und Alkohol sowie auf Süßigkeiten. Oft stehen beim Fasten aber vielmehr gesundheitliche Aspekte im Vordergrund. Eine Fastenkur soll in diesem Zusammenhang den Körpern entschlacken und entgiften. Gleichzeitig soll der Darm gereinigt werden und überflüssige Pfunde abgebaut werden. Das Deutsche Institut für Ernährungsmedizin und Diätetik (D.I.E.T.) in Bad Aachen warnt jedoch vor dem Null-Kalorien-Fasten oder „Heilfasten“ als Form der Gewichtsreduktion oder „Entschlackung“.

Bei einem völligen Verzicht auf Nahrung gerät der Körper in eine Stress-Situation, drosselt seinen Energieverbrauch und baut seine eigenen Muskeln, aber nur wenig Fettgewebe ab. Fasten ist nach Meinung der Ernährungsmediziner der effektivste und schnellste Weg in den Jo-Jo-Effekt. Fasten kann zu schwerwiegenden Folgen wie Herzrhythmusstörungen führen. Auch die häufig angepriesene „Entschlackung“ und Darmreinigung, die beim Fasten stattfinden soll, ist nach Meinung vieler Ernährungsexperten Unsinn. Denn „Schlacken“ fallen im Körper nicht an. Auch die Schulmedizin weist immer wieder darauf hin, dass es keinen Nachweis für derartige Ablagerungen gibt. Bei ausreichender Trinkmenge (ca. 2 Liter Wasser oder Früchtetee* am Tag) entsorgen Leber und Nieren tagtäglich alles, was der Körper nicht benötigt.

Überhaupt nicht fasten dürfen nach Auskunft der Ernährungsexperten Schwangere, Stillende, Herzkranke, Leberkranke, Nierenkranke, Krebskranke, Senioren, Kinder sowie Diabetiker. Zur Gewichtsreduktion ist das sogenannte proteinmodifizierte Fasten eher geeignet. Dem gefährlich hohen Eiweißverlust beim Null-Kalorien-Fasten und dem damit verbundenen gefährlichen Muskelabbau wird dabei mit einem täglichen Quantum Buttermilch oder einer extra dafür konzipierten Diätkur-Molke (Reformhaus) entgegnet. Fasten kann sich aber auch positiv auswirken. Es ist für Gesunde als Einstieg zu bewusster Ernährung eingeschränkt empfehlenswert. Außerdem bietet sich Fasten an, wenn man sich aus Abhängigkeiten, zum Beispiel von Alkohol oder Nikotin, befreien möchte.

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Übersäuerung?

Wie der Körper auf ein Säure-Basen-Ungleichgewicht reagiert…

Man stelle sich vor, auf einem schmalen Balken zu balancieren! Solange die Konzentration stimmt, klappt es – aber ein winziger Moment der Unaufmerksamkeit reicht aus und man kommt aus dem Tritt. Balance halten ist also eine anspruchsvolle Sache. Auch unser Körper muss ständig eine Vielzahl von Abläufen im Gleichgewicht halten – der gesamte Stoffwechsel ist ein einziger Balanceakt!

 

Ein gutes Beispiel ist die Säure-Basen-Balance: Bei der Verwertung der Nahrung entstehen Abfallprodukte, wie unter anderem überschüssige Säure. Diese wird normalerweise durch die basischen Mineralstoffe in der Nahrung neutralisiert. Wenn zu viel Säure entsteht oder zu wenig Basen vorhanden sind, kommt es zu einem Ungleichgewicht und Säure lagert sich in das Bindegewebe ab. Die Ernährungsexpertin Jutta Doebel weiß: „So greift der Körper zum Ausgleich eigene Reserven an und holt sich die Basen beispielsweise aus dem Knochen. Das Puffersystem ist daher nur begrenzt belastbar. Zum Funktionieren benötigt es mit der Nahrung zugeführte Basen, um die Säure neutralisieren zu können.“

 

Genau daran hapert es jedoch häufig! Denn: Fast jeder ist sauer, „leidet“ an Übersäuerung! Wer seine Ernährung aus überwiegend säurebildenden Lebensmitteln wie Fleisch, Wurst, Käse, Fisch und Weißmehlprodukten bestreitet und gleichzeitig zu wenig basische Mineralien aus Obst, Salaten und Gemüse zu sich nimmt, der kann seine Säure-Basen-Balance zum Straucheln bringen. Stress und mangelnde Bewegung an frischer Luft tragen übrigens auch dazu bei – ganz zu schweigen von Alkohol und Nikotin. Apothekerin Jutta Doebel: „Die sogenannte CLA, chronisch latente Azidose, bezeichnet die dauerhaft schleichende Form einer Übersäuerung in den Körperzellen und Organen. Zu viel Säure steht einem Zuwenig an Basen gegenüber. Dieses Ungleichgewicht kann sich schließlich durch unterschiedliche Anzeichen und Symptome bemerkbar machen, wie etwa Konzentrationsschwäche, Müdigkeit, Erschöpfung, Infektanfälligkeit, Muskel- und Gelenkbeschwerden, Haut- und Nagelveränderungen bis hin zu Kopfschmerzen, Migräne, Rheuma und Arthritis.“

 

Einer Übersäuerung ist man nicht hilflos ausgeliefert. Sorgt man dafür, dass der Speiseplan künftig ein Mehr an Gemüse, Obst, Salaten oder Säften enthält und stattdessen ein Weniger an Fleisch, Wurst, Fisch und Käse auf den Teller kommt, ist der erste Schritt getan. Man kann dem Säure-Basen-Gleichgewicht auch mit einer mehrwöchigen Energie-Kur auf die Sprünge helfen – Apotheken beraten hier gern. Eine Energie-Kur* trägt durch basische Mineralstoffe und wertvolle Spurenelemente dazu bei, dass Müdigkeit und Erschöpfung reduziert werden, die geistige Vitalität unterstützt und das Säure-Basen-Gleichgewicht stabilisiert wird. Wenn dann noch sportliche Aktivitäten den Stoffwechsel und den Kreislauf auf Touren bringen, Entspannungsübungen als Gegenpol zu den täglichen Belastungen eingeplant werden und auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet wird, ist man auf dem besten Weg zu einem ausgewogenen Säure-Basen-Gleichgewicht und damit wieder zu mehr Leistungsfähigkeit und Vitalität. Denn: Balancieren ist mit Unterstützung und Achtsamkeit viel leichter als ohne!

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Wieder fit werden nach den Feiertagen

Erste Vorsätze

Nahezu chancenlos sind wir all den Köstlichkeiten zum kulinarischen Showdown des Jahres ausgeliefert. Die Bilanz: Zwei Kilo mehr, Unreinheiten und Augenringe und auch das Bindegewebe war schon mal straffer. Um das schlechte Gewissen zu besänftigen, schmieden wir schon unter dem Tannenbaum erste Vorsätze.

 

Body Detox

Bevor alle Ernährungs- und Workoutpläne in die Tat umgesetzt werden, ist die Hautpflege gefragt! Kleine Fettpölsterchen haben es sich am Bauch gemütlich gemacht und auch die Orangenhaut verschwindet leider nicht von heute auf morgen. Ein Salzbad ist der erste Schritt in Richtung Beach Body, denn oft stecken hinter den Polstern auch nur Wassereinlagerungen. Salz aus dem Toten Meer* eignet sich besonders gut, um Schlackenprodukte abzubauen, die Hautregeneration anzukurbeln und ihre Schutzfunktion zu stärken.

 

„Die Hülle fallen lassen“

Durch das mangelnde Tageslicht, viele Naschereien und nur wenig Bewegung erscheint auch die Haut nicht gerade in Topform. Sie wirkt müde, fahl und devitalisiert. Was sie braucht, ist ein Weckruf: Mit einem Peeling* kann man den unschönen Grauschleier aus abgestorbenen Hautschüppchen ganz einfach abstreifen und die darunter verborgene, strahlende Haut zum Leben erwecken. Die sanften Rubbelkuren regen die Durchblutung an und verhelfen so zu einem frischeren Aussehen.

 

Cremen, bürsten, massieren, zupfen

Gerade im Winter ist Cremen nach dem Baden oberste Pflicht. Um schneller wieder im Bikini eine Topform zu machen, stehen Anti-Cellulite-Cremes*, straffende Bodylotions* und glättende Gels jetzt auf dem Programm. Nach einem Salzbad oder einem Peeling können sie besonders gut in die Haut eindringen und dort ihre Wirkung entfalten. Ein bewährter Inhaltsstoff ist Koffein, denn es entwässert das Gewebe und aktiviert zugleich ein Enzym, das den Fettabbau unterstützt. Mit Bürsten- oder Zupfmassagen wird die Wirkung verstärkt, die Durchblutung angeregt, überflüssiges Gewebewasser abtransportiert und die Fettgewebszellen reduziert. Auch in Augencremes wirkt Koffein abschwellend.

 

Hallo, Spiegelbild! Du sahst schon mal besser aus…

Doch die Festtagssünden bleiben auch in unserem Gesicht nicht verborgen. Beim Blick in den Spiegel fallen neben einem müden Teint auch Unreinheiten und Augenringe auf. Ein zu hoher Salzkonsum verursacht geschwollene Augenlider. Jetzt helfen kühlende Augengels* und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Eine feuchtigkeitsspendende Tagespflege mit lichtreflektierenden Pigmenten lässt den Teint im Handumdrehen wieder frisch und wach aussehen. Jetzt nur noch die Augenpflege auftragen, Hände und Füße* eincremen und los geht’s zum Spaziergang an der frischen Neujahrsluft!

 

„Iss klar!“

Sport ist Mord: Obwohl Winston Churchill mit dieser Einstellung das hohe Lebensalter von 91 Jahren erreichte, so beweisen Studien immer wieder, dass sich regelmäßige körperliche Aktivität lohnt – nicht nur für die Silhouette. Doch was viele nicht wissen, ist, dass eine gesunde Ernährungsweise 70% des Erfolgs einer Diät ausmacht. Jeder Körper ist individuell und verhält sich auch bei der Fettverbrennung anders. Generell lautet die Grundregel jedoch, mehr Kalorien zu verbrennen als zuzuführen. Dabei ist nicht nur die Menge ausschlaggebend, sondern vor allem die Qualität unseres Essens. Fett- und zuckerreiche Lebensmittel sollten deshalb reduziert werden, Nahrungsmittel mit einem hohen Anteil an Ballaststoffen und gesunden Fetten hingegen täglich auf dem Speiseplan stehen. Von zu viel Verzicht raten Experten ab, denn früher oder später kann dies zu Heißhungerattacken führen. Auch Bewegung ist ein bedeutender Faktor.

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