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Die Schuhtrends für den Herbst

Hoch hinaus

Nicht umsonst besang Nancy Sinatra einst ein paar Schuhe, ohne die man sich den Herbst und Winter gar nicht mehr vorstellen kann. Ob zu Jeans, Rock oder Kleid – Stiefel halten unsere Füße nicht nur warm, sondern sind ein wesentlicher Bestandteil, auf den Frau nicht verzichten sollte. Ein hochwertiger, klassischer Reiterstiefel* in Braun oder Schwarz gehört in jeden Schuhschrank. Doch in dieser Saison erreichen die trendigen Treter schwindelerregende Höhen und gehen weit über das Knie hinaus.

 

Heißer Trend

Und als wäre das schon nicht genug, übertreffen sie sich dabei in Muster und Material. Besondere Aufmerksamkeit zogen auf den Fashionshows Boots mit exotischem Schlangenprint auf sich. Auch Fell, Pelz & Co. lassen sich in der neuen Kollektion blicken. Designer wie Calvin Klein, Louis Vuitton, Stella McCartney und Alexander McQueen schicken uns dagegen zum Rodeo, denn Cowboystiefel* gelten als besonders heißer Trend für die nasskalte Jahreszeit.

 

Reine Formsache

Nicht nur die Schuhspitze variiert je nach Trend – auch der Absatz geht mit der Zeit und ändert sein Erscheinungsbild. So steht diese Saison wie keine andere für die Rückkehr der dreieckigen Ferse. Schuhe von Salvatore Ferragamo, Dries van Noten und Gucci sind viel mehr als bloße Fußbekleidung – kunstvoll und mit hoher Akribie gestaltet erinnern sie in ihrem Aussehen an Exponate aus der Galerie zeitgenössischer Kunst – und bringen einen Hauch Extravaganz in jeden Schritt.

 

Hauptsache auffallend!

Dieser Trend ist nicht von dieser Welt: Besonders modisch, aber nichts für Zurückhaltende, sind in dieser Saison glitzernde Schuhe. Die Trendfarbe für den Herbst ist definitiv Rot, das u. a. bei Bottega Veneta, Fendi, Dolce & Gabbana und Narciso Rodriguez den Ton angab. Ob Miu Miu mit den roten Fell-Boots* samt Gürtelschnalle jedoch den allgemeinen Geschmack getroffen hat, darf bezweifelt werden. Auf jeden Fall ziehen diese Schuhe alle Blicke auf sich, genau wie die glitzernden Pumps von Isabel Marant – für einen besonders glanzvollen Auftritt.

 

Zarte Bande

Klassische Schnürsenkel sollten sich jetzt warm anziehen, denn sie werden in dieser Saison zum unverzichtbaren Fashionaccessoire. Nicht nur im sportlichen Stil knüpfen sie dabei zarte Bande, sondern auch mit Stiefeln und Stiefeletten. Schnürstiefel kommen in allen Variationen und prägen ab sofort das Straßenbild. Besonders modisch sind Schnürstiefel mit Absatz*, denn sie vereinen die Eleganz von Pumps mit dem Komfort eines Stiefels. Als unkomplizierte Kombinationspartner lassen sie sich sowohl zur Hose als auch zu Rock und Kleid tragen – und zaubern ganz nebenbei einen schmalen Fuß.

 

Auf Samtpfoten

Früher war Samt dem Adel vorbehalten – heute kann sich jeder den besonderen velvet touch leisten. Doch Samt bleibt uns in dieser Saison nicht nur auf der Kleidung, sondern auch auf den Schuhen erhalten. Das luxuriös anmutende Gewebe passt mit seiner wärmenden Ausstrahlung ganz hervorragend in die nasskalte Jahreszeit und bildet sich nicht nur auf Stiefeln und Stiefeletten ab, sondern auch auf Trotteurs*, Pumps und Ballerinas. Im Materialmix mit Denim, Grobstrick oder Leder kommt der Stoff besonders schön zur Geltung und bleibt so nicht nur besonderen Anlässen vorbehalten. Celebrities wie Anna Kendrick, Cate Blanchett oder Nicole Kidman tragen ihn bei öffentlichen Auftritten. Taylor Swift liegt mit ihren karminroten Overknee-Stiefeln aus Samt in diesem Herbst voll im Trend.

Bildnachweis: lesslemon – Fotolia / Textnachweis: fashionpress.de / *Werbelinks

Layering – Im Lagenlook durch den Herbst

Getarnt in Schichten!

Der Herbst ist nun voll und ganz im seinem Element und lässt auch keine Gelegenheit aus, mit seinen Launen zu protzen. Warm, kalt, trocken oder nass – wie soll man bei so viel Abwechslung das passende Outfit finden? Um in den Übergangsmonaten gewappnet zu sein, ist es am einfachsten, sich in Schichten getarnt auf die Straße zu wagen. Ein kühler Kopf ist hier von Vorteil, um später nicht im „Regen“ zu stehen.

 

Zwiebellook – Ein Look für jede Lage

So vielschichtig und so beliebt: Der altbekannte Zwiebellook aus den 90er Jahren feiert wie in jedem Jahr sein modisches „Comeback“. Um bei diesem locker lässigen Freizeitlook auf dem neuesten Stand zu bleiben, muss man unbedingt einige Spielregeln beachten, um nicht in die Stylingfalle zu tappen, denn „Lage“ ist nicht gleich „Lage“. Generell sollte man sich merken, verschiedene Materialien und Farben miteinander zu kombinieren, um den Look aufregender zu gestalten. Wählt man mehrere Lagen in gleichen oder ähnlichen Farbtönen, kann es sehr schnell einheitlich und langweilig aussehen und man fällt in den berühmten „Schlabberlook“ zurück. Vermeiden kann man dies, wenn die Kleidungsstücke unterschiedliche Längen haben, sprich die untere Länge sollte immer einen Tick länger sein als die, die man drüber zieht.

 

Get the Look

Wie in jedem Jahr zeigen uns die Designer die neuesten Trends für die kommende Saison und präsentieren die ausgefallenen Kollektionen und Kombinationen auf den Laufstegen der Welt. Alltagstauglich sind diese wilden Kreationen meist nicht. Doch wie zaubert man so viel „Liebe zum Detail“ in alltagstaugliche Kleidung? Kein Problem – der XXL-Look bleibt weiterhin bestehen, nur langsam wird es Zeit, sich für die abwechslungsreichen Monate zu rüsten. Weit und kuschelig ist ja schön und gut – aber was wenn es morgens kalt und mittags warm ist? Taktik ist nun gefragt, um sich für die richtigen „Lagen“ zu entscheiden, denn wir wissen alle: Eine einzige dicke Schicht hält noch lange nicht so warm wie viele dünne Schichten zusammen.

So könnte man fürs Büro eine lange Hemdbluse* zu einer eleganten Fellweste kombinieren oder eine enge Röhre mit einer dünnen Jeansbluse, darüber ein lockerer Pullover im V-Ausschnitt* oder Rundkragen. Sneakers* oder „derbe“ Boots runden das Outfit zusätzlich ab und gestalten den Look zudem sehr lässig. Dennoch sollte man darauf achten, es nicht zu „bunt“ zu treiben, denn der Zwiebellook trägt schnell auf.  Also Ladies – Strick und Strick, weit und weit unbedingt vermeiden und zwischendurch auf Seide, Chiffon oder feinen Jersey zurückgreifen – so wird der Look perfekt!

Bildnachweis: Eucerin / Textnachweis: fashionpress.de / *Werbelinks

Den Sommer verlängern – Lieblingsteile herbsttauglich machen

In die kälteren Monate retten

Gerade noch flanierte man in süßen Shorts am Strand, präsentierte das hübsche Sommerkleid beim Shoppen in der Stadt und freute sich, wie gut das verspielte Top die mühsam erarbeitete Sommerbräune zur Geltung bringt. Doch ganz plötzlich kündigt eine herbstlich-frische Brise auch schon das Ende des wortwörtlich heißersehnten Sommers an. Damit ist es jedoch noch nicht an der Zeit, die modische Sommerliebe loszulassen und sich ausschließlich auf die Herbst-Fashion zu beschränken! fashionpress zeigt, wie man die Lieblingsteile des Sommers in die kälteren Monate rettet.

 

Die Strumpfhosen anhaben

So schön die sommergebräunten Beine auch sind – im Herbst werden sie leider wieder versteckt. Doch bei den knalligen, ausgefallenen Strumpfhosen, die zu Rock, kurzen Hosen und Kleid kombiniert werden, dürfte dies nicht schwer fallen! Letztes Jahr erlebten Strumpfhosen einen wahren Boom und präsentierten sich in den buntesten Farben und Designs, beispielsweise mit süßem Schleifchenmuster. Kurze Pants, Strumpfhose und lässige Sneakers* – was zuvor noch eher ein modisches No-Go war, hat sich inzwischen als stylischer Herbstlook etabliert. Erlaubt ist, was gefällt! Wer es neutraler möchte, kombiniert den Minirock* mit einer einfarbigen dunklen Strumpfhose. Flache Schnürschuhe, Pumps oder Ankle-Boots – Hauptsache geschlossene Schuhe – machen den Look dann sportlich, elegant, lässig oder rockig.

 

Heiße Fashion für kühle Tage

Nach langer Suche wurde das perfekte Sommerkleid endlich gefunden – doch nur wenige Anlässe später scheint die Saison bereits vorüber. Dabei ist das Kleid viel zu schön, um schon wieder im Schrank versteckt zu werden! So lange die Temperaturen noch nicht zu eisig sind, begleitet es seine Trägerin jedoch auch bis in die Herbstmonate. Herzogin Kate zeigt im kühlen England regelmäßig, wie das geht – mit einem leichten Mantel oder Blazer über dem eleganten Kleid* und schicken Pumps. Doch auch wenn das Kleid aus sehr zartem Stoff besteht, muss nicht unbedingt nur eine vornehme Jacke dazu passen: Sportlich wird es mit flachen Sneakers oder Boots, dazu auch gerne eine grobe Strickjacke – das ist ein gekonnter Stilbruch und wirkt einfach lässig. So kann auch das zarte Sommertop* oder die feine Bluse noch im Herbst getragen werden. Natürlich funktioniert der Trick auch genauso mit dem hübschen Sommerrock, zu dem zusätzlich ein simples Shirt getragen wird.

 

Den Sommer weiterhin vor Augen

Falls es doch noch etwas auffrischt, wird zum „Übergangsoutfit“ einfach ein farblich passender Schal oder ein Tuch* um den Hals geschlungen. Trendsichere kombinieren dann noch einen coolen Hut dazu – das hat Star-Appeal! Außerdem kann es nicht schaden, für alle Fälle noch die stylische Lieblings Sonnenbrille in der Handtasche zu behalten – vielleicht reicht die frühherbstliche Sonne ja noch aus, um sie noch ein paar Mal zu präsentieren. Dann hält das Sommerfeeling auch vielleicht noch etwas länger an…

Bildnachweis: Boysen´s / Textnachweis: fashionpress.de / *Werbelinks

Outdoor-Looks für Fans der kalten Jahreszeit

Ab nach draußen!

Es mag vielleicht nicht ganz so einfach sein, zu akzeptieren, dass der Sommer vorbei sein soll, aber wir haben eine Sache, die vielleicht für ein wenig gute Stimmung sorgen wird. Denn nichts ist so gut und riecht so frisch wie Herbstluft. Wenn sich das Laub verfärbt und der Tau sich auf die Wiesen gelegt hat, dann gibt es keine andere Option als rauszugehen, um diese einzigartige Stimmung in sich aufzunehmen und für die grauen Tage zu speichern. Schneefans müssen sich zwar noch ein wenig gedulden, aber auch sie können sich wenigstens schon mal vorbereiten und mit einem Shopping-Trip für Vorfreude sorgen. Hier sind die schönsten Outdoor-Looks für eine unvergessliche Herbst-Winter-Saison.

 

Griaß di im Bayerischen Wald

Raschelndes Laub und von Feuchtigkeit erfüllte Luft. Die Sonne blinzelt durch die letzten Blätter, die noch an den Bäumen hängen. Kaum etwas kann mehr innere Ruhe schenken als ein ausführlicher Waldspaziergang. Passend dazu ist der Look in gedeckten Tönen gehalten. Gelb-, Grün- und Rottöne passen sich optimal der Umgebung an und verstärken das heimelige Gefühl. Funktionale Materialien sind hier besonders wichtig und sorgen dafür, dass man sich bei Wind und Wetter draußen aufhalten kann. Steppjacken, die man unter anderen Jacken oder auch solo tragen kann, halten schön warm. Das richtige Schuhwerk rundet den natürlichen Outdoor-Look perfekt ab und sorgt für optimalen Halt.

 

Outdoor-Looks

 

Servus in Kitzbühel

Spätestens zum berühmten Skirennen am Hahnenkamm zeigt sich in Kitzbühel die internationale Prominenz. Das Understatement hier nicht der richtige Weg ist, versteht sich wohl von selbst. Um aus der Masse herauszustechen, muss man sich ordentlich ins Zeug legen und zeigen, was die Wintergarderobe hergibt. Ein auffälliges Kleidungsstück sollte hier im Mittelpunkt stehen. Fake Fur Jacken und Mäntel sind dafür perfekt geeignet und sorgen gleichzeitig für Glamour. Der Rest kann dann ruhiger aber luxuriös gehalten werden. Besonders edel wirken cremefarbene und weiße Teile. Apropos strahlen: Die Sonnenbrille sollte bei diesem Event auf keinen Fall vergessen werden.

 

Outdoor-Looks

 

Bonjour Paris

Liebe pur strahlt die Stadt an der wunderschönen Seine so oder so aus. Warum also nicht noch mit einem Outfit das schönste Gefühl der Welt unterstreichen? Egal ob ein ausgiebiger Shopping-Trip geplant ist oder eine Sightseeing-Tour durch Montmartre, ein Besuch im Louvre oder einfach nur ein schönes Gläschen Champagner in einem der vielen Cafés im In-Viertel Marais: Was diese Stadt auszeichnet, sollte sich im Outfit widerspiegeln – Liebe, französischer Chic und „savoir vivre“. Ein lang geschnittener Mantel in hellem Grau in Kombination mit zartem Rosé und verspielten Accessoires macht den nächsten Paris-Trip zu einem unvergesslichen Erlebnis – egal, wie kühl die Luft sein mag.

 

Outdoor-Looks

 

Bildnachweis: Shutterstock / Textnachweis: fashionpress.de